Ausschreibung: Waypoint FiftyNine - Die schrägste Kneipe der Galaxis

  • Ausschreibung: Waypoint FiftyNine - Die schrägste Kneipe der Galaxis



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    Die Weltraumstation »Waypoint FiftyNine« liegt etwas abseits der großen Handelsrouten. Abgezockte Raumfahrer, abgehalfterte Fantasyhelden und abgefahrene Außerirdische geben sich hier die Klinke in die Hand. Es wird gesoffen, gehandelt, gezockt, geprügelt, und gekotzt. Und vor allem eines: Geschichten erzählt.

    Virginio »vier Finger« Ramirez, der Barkeeper, hat für jeden ein offenes Ohr, der ihm sein Herz ausschütten möchte. Und die Bedienungen, Sora und Mora, bleiben gerne etwas länger an einem der Nischentische stehen und lauschen gespannt den haarsträubenden Erzählungen der Gäste.

    Zusammen mit dem Leseratten Verlag suchen Jörg Fuchs Alameda und Günther Kienle irrwitzige Kneipengeschichten.

    Was passiert, wenn ein ausgekochter Geschäftsmann einer Horde besoffener Sternenoffiziere zweitausend Staubsauger andrehen will? Oder der inkognito reisende Imperator vom Planeten Strixor bis auf das letzte Hemd abgezockt wird? Wenn Raumfahrer auftischen, wie sie schwarzen Löchern entkamen, oder angegraute Superhelden angeblich außerirdische Jungfrauen auf Antares 9 aus den schrecklichen Fängen des Pflanzengolems Yoghlir gerettet haben?


    Wichtig: In euren Geschichten sollen die Erzählungen der Besucher im Vordergrund stehen. Die Handlung in der Kneipe und das Gespräch mit dem Personal dürfen sich auf ein Minimum beschränken, damit ihr und wir in der Überarbeitung nicht zu viele Widersprüche ausräumen müssen. Wie es dort aussieht und wer dort agiert, findet ihr in den Steckbriefen.

    Und bitte seid nett zu unserem Personal und der Einrichtung. Abgehackte Gliedmaßen wollen wir in den nachfolgenden Geschichten nicht wundersam nachwachsen lassen. Außer ihr metzelt eure eigenen Figuren nieder, da hilft ein Eimer und ein feuchter Lappen.

    Da wir eine Rahmengeschichte beisteuern, braucht ihr unsere Figuren und Orte nicht einzuführen. Ihr könnt sie ohne Erklärung verwenden, der Leser kennt sie dann schon. Außerdem müsst ihr natürlich nicht alle angebotenen Details und Figuren in euren Geschichten einbauen. In der Küche sollte ja auch nicht jede Zutat in jedes Gericht.

    Wir möchten eine Anthologie, die an einem einzigen Tag spielt! Aber eure Figuren können natürlich etwas erzählen, das sich über einen längeren Zeitraum hinzieht und in jeder gewünschten Welt spielt.

    Auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/leserattenverlag/ werden wir in den nächsten Wochen die Mitarbeiter und das Umfeld der Kneipe ein wenig vorstellen. Mit Ortsbeschreibungen und Steckbriefen des Personals. Bitte schaut da immer mal wieder rein, damit wir ihr den Rahmen eurer Geschichte entsprechend gestalten könnt.

    NOCH WICHTIGER: Da diese irrwitzigste Kneipe der hiesigen Galaxis neben den normalen Hangars auch über mehrere Dimensionsschleusen verfügt, treffen sich hier nicht nur Raumfahrer, sondern auch Fantasywesen aller Art, die sich hier einfach mal ein wenig entspannen wollen. Gesucht werden also SF und Fantasygeschichten, die möglichst verrückt sind – also genau so, wie der Verleger von diesem Unsinn hier.


    Die Steckbriefe der Örtlichkeiten und des Personals:

    DIE RAUMSTATION

    Die ursprünglich behördlich genutzte Weltraumstation »Waypoint FiftyNine« liegt etwas abseits in unserer Milchstraße (aber nicht im gleichen Seitenarm, wie unsere Erde). Nachdem der Handel in diesem Sektor stagnierte, kam die Station technisch etwas herunter. Durch dubiose Machenschaften gelangte sie in den Besitz von Marik »Big Mack« Shornikov, der sie zu einer Kneipe umrüsten ließ.

    Viele, aber nicht alle, der Gäste sind so abgeranzt wie das Inventar. Familienausflüge und Kindergeburtstage finden hier definitiv nicht statt.

    DIE »FIFTYNINE« BAR

    Hier ist das Licht nicht so grell, wie man es auf Raumstationen gewohnt ist, sondern fällt gedämpft auf die zahlreichen, runden Tische, an denen zwei bis sechs Personen Platz finden. Hinter einem langen Tresen befindet sich eine verspiegelte Wand voller Flaschen. Dort wird der FiftyNiner zubereitet, ein hammerharter Drink mit 59% vol. Alkohol. Er besteht aus 59 Zutaten, um die sich Legenden ranken. Sein Aroma ist fast nicht zu beschreiben und für jeden schmeckt der Drink anders. Aus rechtlichen Gründen müssen die Gäste vor dem Genuss einen dreiseitigen Verzicht auf Klageanspruch für körperliche und geistige Schäden unterzeichnen.

    Weit weniger gefährlich sind die autonomen Bierbrunnen, die auf Bestellung an die Tische schweben. Sie umfassen jeweils fünf Liter des köstlichsten Gebräus der Milchstraße.

    An den Wänden hängen verschiedene Artefakte. Jede Autorin / jeder Autor darf sich hier (bei Bedarf) ein Ausstellungsstück ausdenken. Das können funktionsuntüchtige Waffen betrogener Ehefrauen, signierte Unterwäsche berühmter Krieger oder sogar torgarische Schrumpfköpfe sein.

    Im hinteren Teil der Bar steht ein 3D-Billardtisch. Anstatt einer schwarzen 8er-Kugel muss hier am Schluss eine blinkende 59er-Kugel versenkt werden.

    DIE TORPEDOROHRBAR

    Quasi das Hinterzimmer vom Waypoint FiftyNine. Hier ist das Licht noch etwas gedämpfter. Die sechs Torpedorohre in der Wand sind die perfekten Nischen für Gespräche, deren Inhalte Außenstehende nichts angehen. In jedem Rohr haben ein Tisch und zwei Bänke Platz. Die Wesen mit der schwächsten Blase sitzen am besten vorn, da die Rundung hinter den Bänken keinen Raum bietet, sich am Nachbarn vorbeizudrücken.

    Die Torpedospitzen ragen ins All und sind verglast. Der Ausblick ist atemberaubend. Die Öffnungen Richtung Station können schallsicher verschlossen werden.

    Bestellt wird über den Interkom. Eine der Zwillingsschwestern schaut dann mit den Getränken vorbei.

    SCHIFFDOCKS / HANGAR

    Solltet ihr nicht näher beschreiben. Hier landen und starten die Raumschiffe.

    DIE DIMENSIONSSCHLEUSEN

    Solltet ihr nicht näher beschreiben. Hier betreten und verlassen Krieger und Kreaturen aus Fantasywelten die Station. Sie können natürlich auch von Raumfahrern verwendet werden. Also besaufen sich hier auch mal Zauberer, Elfenkrieger und Einhörner... wie ihr wollt.

    DER WAFFENCHECK

    Hinter jedem Hangar und hinter jeder Dimensionsschleuse befindet sich ein kleiner Raum, der nur ohne Waffen passiert werden kann. Dafür sorgt eine Künstliche Intelligenz, die auf den Namen Security-Jack hört, und mit zahlreichen Sensoren sowie Elektroschockern ausgestattet ist. Jack ist schnell beleidigt, wenn man ihm vorwirft, nur ein im Raum verbautes Computerprogramm zu sein.

    Die Strahlenwaffen und Schwerter der Besucher werden hinter einer Klappe in der Wand eingesammelt. Mit einem Pfandchip können sie beim Verlassen vom Waypoint wieder zurückgetauscht werden.

    Bei Bedarf kann hier auch die eigene Währung in Credits ein- bzw. zurückgewechselt werden. Es gibt die Möglichkeit mit der KI zu handeln und Dinge einzutauschen. Findige Besucher liefern über diesen Weg exotische Zutaten für den FiftyNiner (Drink) an und sichern sich so einige Extra-Credits. Es soll auch schon Weltraumpiratinnen gegeben haben, die ihre Ehemänner verpfändeten.


    VIRGINIO »VIER FINGER« RAMIREZ – BARKEEPER

    Virginio »Vier Finger« Ramirez ist ein drahtiger, mittelgroßer Mexikaner, Mitte Dreissig. Er trägt ein weißes Hemd, eine schwarze Fliege und einen Dreitagebart.

    Die Gäste rätseln, warum er den Spitznamen »Vier Finger« bekam, denn er hat jeweils fünf Finger an seinen Händen. Ihn selbst sollte man besser nicht danach fragen, denn sonst wird er mächtig böse.

    Im Übrigen ist er sehr verständig und ein guter Zuhörer. Hervorzuheben ist sein sympatisches Lächeln und seine zurückhaltende Art.

    SORA & MORA – BEDIENUNGEN

    Es gibt zwei Bedienungen im Waypoint FiftyNine. Wenn du denkst, das ist zu wenig für eine Weltraumkneipe dieser Größe, dann kennst du unsere Zwillinge Sora und Mora vom Ekkulanus noch nicht. Die Bewohner dieses Planeten sind etwa einen halben Meter größer als ein durchschnittlicher Mensch und benötigen keine Kleidung, da sie dichtes Fell tragen. Jedes einzelne Härchen weist unzählige, mikroskopisch kleine Saugnäpfe auf. So gelingt es den Zwillingen, die Bierkrüge für eine ganze Sternenflotte am Körper festzusaugen und an den Tischen zu verteilen, noch bevor die Gäste ihr gesamtes Vermögen verwettet haben.

    Die Schwestern wissen meistens was du trinken willst, ohne dass du es ausgesprochen hast. Ein flüchtiger Blick in ihre Augen, und sie lesen deine Gedanken wie das offene Logbuch eines gestrandeten Raumgleiters. Nicht der geheimste Wunsch bleibt ihnen verborgen. Das heißt aber nicht, dass du auch immer das Getränk deiner Wahl vorgesetzt bekommst.

    Sora ist besonders zuvorkommend, immer höflich und freundlich. Ihr liebreizendes Lächeln hat schon so manchen Weltraumpiraten dahinschmelzen lassen. Mora ist das genaue Gegenteil. Ihre miese Laune hat längst mehr als einen Kunden vertrieben. Doch Stammgäste schätzen ihre sarkastische Art. Du merkst ziemlich schnell, an welche der beiden du geraten bist.

    NOVA KAZUMI – DIE FRAU FÜRS GROBE

    Dimensionsschleuse klemmt? Klo verstopft? Ein Gast benimmt sich daneben? Kein Problem, dafür gibt es die Frau fürs Grobe.

    Die ehemalige Piratin, asiatischer Abstammung, hat auf Waypoint FiftyNine angeheuert, um sich gemütlich auf die Rente vorzubereiten. Sie ist Fünfzig Jahre alt, 1,97 m groß und hat ein Kreuz, wie ein mosturnischer Ochse.

    Für alle Fälle trägt sie einen 59er Schraubenschlüssel in der Beintasche ihres lindgrünen Arbeitsoveralls - der von zahlreichen Flecken übersät ist. In einer der anderen Taschen steckt ein Flachmann aus Edelstahl. Wenn sie daraus trinkt, riecht ihr Atem nach Minze und ihre weichen Mandelaugen strahlen.

    Wenn sie nicht gerade einem der vielen Wehwehchen auf der Station nachgeht, hört sie auch gerne mal einem Gast zu. Man sollte allerdings mit ihren derben Kommentaren rechnen. Sie ist nicht auf der Prinzessinnenschule groß geworden.

    MARIK »BICK MACK« SHORNIKOV – DER BOSS

    Der Besitzer von Waypoint FiftyNine ist ein ominöser Typ, von dem keiner weiß, wie er aussieht. Es wird viel spekuliert, wie er an diese Raumstation gelangte, oder ob es ihn überhaupt gibt. Ihr könnt eure Figuren darüber rätseln lassen und wilde Gerüchte streuen, aber er darf nicht in Erscheinung treten.


    Allgemeine Bedingungen:

    - Schickt uns eure Kurzgeschichten aus dem Genre der Funtastik, egal ob Science Fiction oder Fantasy oder lustiger Horror oder Steampunk. Bitte keine Fan-Fiction!

    - Gesucht werden Geschichten (keine Gedichte) mit einer maximalen Länge von 50.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).

    - Jeder Autor darf eine Geschichte einreichen.

    - Sexuell orientierte oder Gewalt verherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

    - Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.

    - Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (weder Printmedien, noch online).

    - Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie (als gedruckte Ausgabe und als eBook) und eventuell (zu Werbezwecken) auf der Homepage des Leseratten Verlages veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.

    - Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig. Die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten ist für Minderjährige zwingend notwendig.

    Formale Bedingungen:

    - Einsendungen bitte in einheitlicher, neuer deutscher Rechtschreibung.

    - Formatierung: Verwendung von nur einer Schriftart und Schriftgröße innerhalb des Textes. Kursive und fette Formatierung ist zulässig.

    - Wörtliche Rede bitte in französische Anführungszeichen setzen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Guillemets)

    - Die Geschichte muss einen Titel enthalten. Der Name des Autors innerhalb des Beitrags ist aufgrund der Vereinfachung einer Anonymisierung wegzulassen. Vielen Dank!

    - Getrennt von der Geschichte bitte eine Datei anlegen mit Kurzbiografie (max. 10 Zeilen), Kontaktdaten des Autors (Realname UND vorhandene Pseudonyme, Anschrift, Email) und einer Liste bisheriger Veröffentlichungen, bzw. Bibliografie.

    Einsendung bis zum 31. Dezember 2019 um 23:59 Uhr an kneipe@leserattenverlag.de

    Honorar:

    - Sowohl die Teilnahme an der Ausschreibung, als auch die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei Verpflichtungen.

    - Es wird für jedes verkaufte Buch ein Gesamthonorar von 5% vom Nettoverkaufspreis ausgezahlt. Dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt. Für jedes verkaufte eBook wird ein Gesamthonorar von 25 % vom Nettoverkaufspreis ausgezahlt. Auch dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt.

    - Des Weiteren erhält jeder angenommene Autor ein Freiexemplar und kann die Anthologie bei Veröffentlichung des eingesandten Beitrags zum Autorenrabatt erwerben (30% auf den Ladenverkaufspreis).

    - Der Autor ist weder zur Abnahme von Büchern, noch zur Vermarktung verpflichtet. Aktiver Verkauf durch die Autoren ist zwar erwünscht, wird aber nicht gefordert.

    Rechtliches:

    - Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.

    - Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes.

    - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



    Quelle: http://leserattenverlag.de/ind…aegste-kneipe-der-galaxis