1,9% der Kurzgeschichten werden für den Vincent Preis nominiert. Das sind insgesamt 5808 Geschichten im Zeitraum 2007 bis 2025 und es wurden 109 Nominiert.
Zum Vergleich. Bei deutschsprachiger SF gibt es 2 Preise und dort wurden im Zeitraum von 2003 bis 2023 von den geschätzten 8000 erschienenen Kurzgeschichten 323 nominiert. (ca. 4%).
2025 wurde für beide Preise insgesamt 20 Kurzgeschichten auf der Nominierungsliste geehrt:
Jetzt die Frage: Ist eine Konzentration wie es der Vincent Preis durchführt, wo maximal 5 Geschichten in die Endrunde kommen (sofern kein Punktegleichstand herrscht), das Maß der Dinge oder wäre es besser, wenn dort mehr Geschichten ins Schaufenster gestellt werden.
Zum Vergleich: Beim Roman werden 7,9% aller erschienen Werke nominiert. Da erscheinen natürlich wesentlich weniger als bei den Kurzgeschichten.
Über Meinungsäußerungen würde ich mich freuen.