• 1,9% der Kurzgeschichten werden für den Vincent Preis nominiert. Das sind insgesamt 5808 Geschichten im Zeitraum 2007 bis 2025 und es wurden 109 Nominiert.

    Zum Vergleich. Bei deutschsprachiger SF gibt es 2 Preise und dort wurden im Zeitraum von 2003 bis 2023 von den geschätzten 8000 erschienenen Kurzgeschichten 323 nominiert. (ca. 4%).

    2025 wurde für beide Preise insgesamt 20 Kurzgeschichten auf der Nominierungsliste geehrt:

    DSF Kurzgeschichten 2026

    Jetzt die Frage: Ist eine Konzentration wie es der Vincent Preis durchführt, wo maximal 5 Geschichten in die Endrunde kommen (sofern kein Punktegleichstand herrscht), das Maß der Dinge oder wäre es besser, wenn dort mehr Geschichten ins Schaufenster gestellt werden.

    Zum Vergleich: Beim Roman werden 7,9% aller erschienen Werke nominiert. Da erscheinen natürlich wesentlich weniger als bei den Kurzgeschichten.

    Über Meinungsäußerungen würde ich mich freuen.

  • Wie ist es bei den Kurzgeschichten?

    Soweit ich es erinnere, herrscht da unter den ersten 5 oft schon Punktegleichstand, so dass auch mal 6 oder 7 Geschichten auf den Plätzen 1 bis 5 sind, oder? Korrigiere mich gerne.

    Ich kann mir vorstellen, dass es weiter hinten raus, und seien es nur vermeintliche Plätze 6 bis 10, noch mehr Doppelpunktzahlen gibt, so dass man dann schnell bei 12, 13 oder 14 Geschichten auf 10 Plätzen wäre.

    Wie machen das die SF-Preise?

  • Wie ist es bei den Kurzgeschichten?

    Soweit ich es erinnere, herrscht da unter den ersten 5 oft schon Punktegleichstand, so dass auch mal 6 oder 7 Geschichten auf den Plätzen 1 bis 5 sind, oder? Korrigiere mich gerne.

    Ich kann mir vorstellen, dass es weiter hinten raus, und seien es nur vermeintliche Plätze 6 bis 10, noch mehr Doppelpunktzahlen gibt, so dass man dann schnell bei 12, 13 oder 14 Geschichten auf 10 Plätzen wäre.

    Wie machen das die SF-Preise?

    Wenn würden wir es so beschränken, das maximal 10 Geschichten auf die Nominierungsliste kommen, sollten wir das ändern. Ab und an waren es bei den vergangenen Wahlen mal 6 oder 7, aber eher selten. Hätten wir beim Vincent Preis 2026 verlängert (die nächsten gleichplatzierten) wären wir auf 8 Nominierungen gekommen.

    Beim DSFP waren dieses Jahr 11 nominiert. Dort wählt die Jury, wie die das vereinbaren, wie viele Stimmen nötig sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Hier die Nominierungsliste von 2026: DSFP 2026 – Die Preisträger – Deutscher Science-Fiction-Preis (DSFP)

    Beim KLP sind 3 oder 4 Stimmen nötig, um auf die Nominierungsliste zu kommen. Das ist abhängig davon, wie lange die Liste so werden würde. Hier die 13 Werke umfassende Nominierungsliste von 2026, da war sogar eine Geschichte aus Zwielicht 22 enthalten: KLP 2026 Beste Erzählung

  • Ich kenne die Anzahl an Stimmen nicht, die eine Story braucht, um unter die Top 5 zu kommen und damit nominiert zu werden. Könnte mir aber vorstellen, dass bei einer Erhöhung auf 10 Titel schon ganz wenige (evtl. schon zwei?) Nennungen reichen würden.

    So richtig aussagekräftig wäre das dann irgendwie nicht mehr, finde ich. Stattdessen etwas "verwässert", mit höherem Zufallsanteil. Deshalb finde ich 5-6 Nominierungen schon besser.

    Ein weiterer Grund: Zu viele Titel auf der Nominierungsliste hindern mich oft daran, mit abzustimmen. Wenn dort 5 stehen, kann ich die innerhalb der Abstimmungsfrist noch nachholen. 10 nicht.