ARTE Oh my ghosts! (Horrorgeschichten asiatischer Geister)

  • Was ich derzeit in der ARTE-Mediathek mir ansehe (6 Teile):

    Oh My Ghosts! - Kultur und Pop | ARTE
    Sechs exklusive Berichte aus der Geisterwelt, gesammelt von einem unerschrockenen Schamanen, dem diese dämonischen Kreaturen ihre Herkunft und ihre…
    www.arte.tv


    Themen:

    Jiangshi, der springende Vampir

    Mae Nak, die verfluchte Madonna

    Das kleine Mädchen in rot

    Krasue, die Fötusfresserin

    Phi Nang Ram, die gekränkte Diva

    Mei, der animalische Geist

  • Die Folgen sind mit einer jeweiligen Länge von ca. 12 Minuten eher Kurzvorstellungen.

    In den Folgen werden die jeweiligen Legenden, ihre Verfilmungen und ihr Stellenwert in der Gesellschaft zusammengefasst.

    Es handelt sich bei den Videos um Kurz-Dokus und keine Horror-Kurzfilme.

    Es gibt einleitende Texte, die in deutscher Sprache zu hören sind. Während der Folgen wird das Gesprochene der Personen via Untertitel ins Deutsche übersetzt.

    Die Kürze der Videos, ihre Aufteilung in 6 Folgen und ihre Präsentation scheinen social media-kompatibel zu sein.

    Ich fand sie interessant.

  • Diese “Häppchen” für die reinen Online-Verwertung macht Arte schon länger; da ist immer wieder gutes Zeug darunter, insbesondere zu eher “nerdigen” Themen wie abseitigem Film, die wohl im regulären Programm das Publikum vergraulen könnten, wie z.B. die Serie “Video Hunters” aus dem Jahr 2017 über die “Archäologie” der VHS- und Videotheken-Kultur (https://www.crew-united.com/de/Videohunters__228936.html)…

    Asiatischer Horror ist mir tatsächlich vor allem aus dem Kino-Bereich vertraut, es gibt da das grandiose Buch “Mondo Macabro” von Pete Tombs (der heute ein DVD-Label gleichen Namens betreibt), welches wohl den besten Einstieg in diese wilde Welt bietet: https://en.wikipedia.org/wiki/Mondo_Macabro_(book)

  • Das Coverfoto des Tombs-Buches zeigt übrigens einem Mönch, der gerade von einem bösen Hexenmeister mit den Blutgefäßen seines (abgetrennten) Kopfes gewürgt wird, und es stammt aus diesem Film hier, der für mich sowas wie den Goldstandard des weirden Kinos darstellt:

    The Boxer's Omen (1983) | MUBI
    While in Thailand to avenge his brother who was crippled in a fight with a corrupt Thai boxer, a man gets caught up in a web of fate, Buddhism and black magic.
    mubi.com

    Unerreicht ist nach wie vor Horacio Higuchis Review aus dem 90er-Fanzine “Monster International!” Nr. 1, online konserviert in der Wayback Machine unter folgendem Link:

    Hong Kong Horror: "The Boxer's Omen"