Wolfgang Brunner - Scharlachrot und dunkel wie gefrorenes Blut

  • Mein zweiter Neuzugang der gestrigen Lesung X/



    Als scharlachrote Tropfen vom Himmel fallen, beginnt die Welt, sich zu verändern...Martin, Hester und Alexander reisen durch Landschaften, die einst vertraut waren - und nun fremd erscheinen. Menschen bleiben stehen, vergessen, warum sie handeln, und die Realität selbst löst sich langsam auf. Eine fremde, uralte Präsenz breitet sich aus. Sie zerstört nicht - sie ordnet neu: Körper, Bewusstsein und sogar die Zeit. Die Stadt Greyhaven wird zum Brennpunkt dieser Transformation. Hier entscheidet sich, ob das Menschsein bestehen bleibt - oder Teil von etwas Größerem wird.

    SCHARLACHROT UND DUNKEL WIE GEFRORENES BLUT ist ein leiser, existenzieller Horrorroman über Identität, Wahrnehmung und den Verlust des Ichs. In der Tradition von H. G. Wells und H. P. Lovecraft erzählt Wolfgang Brunner vom Ende der bekannten Welt - und davon, was danach kommt.»In seinen Wurzeln entspringt Wolfgang Brunners 'Scharlachrot und dunkel wie gefrorenes Blut' dem kosmischen Horror H. P. Lovecrafts und geht dabei eigene, moderne Wege - nachdenklich, philosophisch und beklemmend.« - Rahel Sixta Schmitz-Beckers, Deutsche Lovecraft Gesellschaft»Wolfgang Brunner führt den Leser wortgewandt an den Rand des geistig Fassbaren - und stößt ihn dann in den Abgrund. Ein großes Vergnügen für Fans der kosmischen Phantastik!«- Fred Ink


    Quelle: https://www.facebook.com/share/p/1BZhn2QFc4/

  • Bist du denn sicher, dass das Cover wirklich von ihm ist. Meiner Meinung nach ist er nicht bekannt dafür ein begnadeter Illustrator zu sein…. Ev. Könnte da KI im spiel sein. Ist aber nur meine Vermutung.

  • Bist du denn sicher, dass das Cover wirklich von ihm ist. Meiner Meinung nach ist er nicht bekannt dafür ein begnadeter Illustrator zu sein…. Ev. Könnte da KI im spiel sein. Ist aber nur meine Vermutung.

    Das sagt ChatGPT auf meine Anfrage hin zu dem Bild:

    Gesamteinschätzung

    Wenn ich das Cover ohne jeglichen Kontext beurteilen müsste, würde ich ungefähr folgende Wahrscheinlichkeiten ansetzen:

    • ≈ 60 %: klassische digitale Illustration (eventuell mit KI als Ideengeber oder Teil des Workflows)
    • ≈ 30 %: KI-generiertes Grundbild, anschließend von einem Illustrator stark überarbeitet
    • ≈ 10 %: nahezu vollständig KI-generiert

    Dass auf der offiziellen Buchseite Heiko Schulze als Illustrator genannt wird, passt gut zu dieser Einschätzung. Heute arbeiten viele Illustratoren mit digitalen Werkzeugen, teilweise auch KI-gestützt, ohne dass das Endergebnis dadurch als „reines KI-Bild“ gelten würde.

    Mein Fazit: Ich sehe keine typischen „Rauchenden Pistolen“, die ein KI-Bild verraten würden. Falls KI überhaupt beteiligt war, dann wahrscheinlich eher als Werkzeug innerhalb eines professionellen Illustrationsprozesses als für ein unverändert übernommenes Endbild.

  • Ich bin mal so frei und zitiere aus dem Nachwort des Autors:

    "Die Länge der Sätze, die Wiederholungen, die rhythmischen Beschreibungen des Meeres – all dies sollte ein Gefühl von Intensität erzeugen, eine Art hypnotisches Eintauchen, das zugleich schön und verstörend ist."

    Zunächst hat das bei mir - abgesehen davon, dass die Hauptfigur kaum vorgestellt wird und mir eine Bindung fehlt - tatsächlich einen hypnotischen Effekt, positiv mit "mal etwas anderes" verknüpft. Je länger die sich wiederholenden Beschreibungen andauerten, desto mehr wurde "hypnotisch" für mich durch "einschläfernd" abgelöst, so dass ich einen Großteil der zweiten Romanhälfte nur noch überflogen habe.
    Ich verstehe schon, was Wolfgang Brunner gemacht hat und sehe auch einiges positiv, z.B. dass Teil 2 des Romans plötzlich einen Perspektivwechsel macht, aber bei mir hat das insgesamt nicht gezündet.

    Außerdem bin ich inhaltlich nicht ganz mitgekommen. Zuerst verlässt der Erzähler Greyhaven und kommt in einer namenlosen Küstenstadt an, in der die weitere Handlung spielt. Später wird diese auch als Greyhaven bezeichnet. Vielleicht liegt es aber auch an mir.