• Einstmals im legendären Verlag Hubert Katzmarz aus der Taufe gehoben und nach einer lange Pause von p.machinery bis 2025 fortgeführt erscheint »daedalos - Story Reader für Phantastik« ab diesem Jahr in der Edition Dunkelgestirn. Wir starten mit der Nummer 18, die dreizehn phantastische Geschichten enthält.

    Einleitung, Peter Schünemann: Feuerprobe, Uwe Durst: Die Wespe, Dennis Staats: Dissonanz, Philipp Nowotny: In der Schildkrötenwelt, Andreas Fieberg: Hand in Hand, Ellen Norten: Meine Freundin ist verrückt, Gabriele Behrend: Die Erweckung durch P.R.A.Y., Joachim Pack: Omnibus, Andrea Tillmanns: Variationen der Zeit, Michael J. Awe: Lieber Gott böse, Regina Holzkämper: Ich kann warten, Uwe Appelbe: Die Nacht ist still, da hört man weit, Leonhard Stein: Der Gorilla

    dunkelgestirn.jimdofree.com/2026/05/20/erschienen-daedalos-18/

  • Heute kam das Buch an und ich war total geflasht, weil es an mir vorbei ging, daß es ein Hardcover ist.

    Wie gewohnt eine hervorragende Aufmachung vom Verlag und dieses zu einem Hammerpreis. Mehr geht nicht.

    Meinen Dank an alle Beteiligten :*[hdbg]

  • Und übrigens, eine extrem schönes Werk: Daedalos.

    Gefällt mir auch extrem gut und ist eine deutliche Steigerung zum Format bei pmachinery, auch von der Qualität des Druckerzeugnisses und das zu einem extrem günstigen Preis.

    Die Geschichte von Peter Homann gehört zu einem Geschichtenzyklus der Vorgängerbände, oder? Liest sich ein wenig offen wenn man die anderen Beiträge nicht kennt.

    Die Story von Uwe Durst hat mir sehr gut gefallen.

  • Die jeweils erste Seite ist größer gesetzt. Das ist anfänglich ein wenig irritierend. Die Illustrationen sind sehr zahlreich und erwecken eine gute Stimmung.

    Meine Favoriten:

    Uwe Durst - Die Wespe

    Eine sehr skurille Geschichte über einen Jungen, eine alleinerziehende Frau und der Vater im Hintergrund. Das ist sehr raffiniert aufgezogen und je nachdem wie man die Larve interpretiert, sehr heftig. Eigentlich ist sie auf jeden Fall heftig.

    Andrea Tillmanns - Variationen der Zeit

    Ein Fundstück, ein Zeitvariator, der allerdings, so stellt sich heraus, Nebenwirkungen hat. Die Nebenwirkungen sind dabei doch sehr bitter und am Ende wird man mit einer Angst konfrontiert, die wohl jeder nachvollziehen kann. Sehr packend erzählt und die Idee bis zum Ende konsequent durchgezogen. Hat mir außerordentlich gefallen.

    Michael J. Awe - Lieber Gott böse

    Eine Gesellschaft, die sehr traditionell und religiös ist. Ein Ehepaar, das nicht akzeptieren kann und einen Automat schafft. Ein Freund (zehnjähriger Junge), der die Konsequenz zieht zu dem unnatürlichen Leben und eine Entscheidung trifft, die mutiger ist als die seiner Eltern. Sehr gut geschrieben und packend diese Variante von dem Sandmann oder Golem, ganz wie man es will.

    Regina Holzkämper - Ich kann warten

    Wenn der Tod nicht zu einem Zeitpunkt kommt, sondern sich von Zeit zu Zeit was nimmt und so die Alterung durchführt. Hier und da war mir manches nicht logisch (sie sieht doch nichts mehr z.B., bewundert aber den Nachthimmel), die Idee hat mich aber voll überzeugt.

    Uwe Appelbe - Die Nacht ist still, da hört man weit

    Eine langsam sich aufbauende Geschichte über einen Schattenwanderer, der kein Geist, sondern ein Außerirdischer ist und über das Leben, das Sterben und die Suche nach der Seele.

    Insgesamt ein sehr gemischte Band mit stärkeren und weniger starken Geschichten, aber lohnenswert ist es auf jeden Fall.