Hermann Dreßler (1882-1955)
Im Banne des Grauens. Eine schaurige Geschichte
Taschenbuch, 2026, 64 Seiten, erhältlich über Amazon
Mit einem umfangreichen Nachwort von Lars Dangel
Eine Polarexpedition wird vom Eis eingeschlossen. Das scheint nicht weiter tragisch zu sein, ist man doch gut ausgerüstet. Doch dann geschieht etwas, bei dem auch die modernste Ausrüstung versagt: Ein unheimliches Wesen hat es auf die Mannschaft abgesehen. Bei der hier vorliegenden Erzählung handelt es sich um einen nahezu vergessenen Klassiker der deutschsprachigen Schauerliteratur.
Der Schulleiter Hermann Dreßler schrieb neben Kriminalromanen auch viel Phantastik. Bände wie "Schatten" oder "Scheintot" gehören zu den gesuchtesten Raritäten des Genres und kaum ein Sammler hat sie jemals zu Gesicht bekommen.
2020 erschien Dreßlers phantastischer Roman "Die Künste des Doktor Incubus" erstmals in Buchform und seitdem wurde es um die Wiederentdeckung des Autors wieder sehr ruhig.
Die vorliegende Novelle berichtet von einer Polarexpedition vor rund 100 Jahren. Als die Mannschaft mit dem Schiff im Eis festfriert, ist man anfangs noch gut gelaunt und geht auf Jagd.
Aber längst sind sie selbst ins Visier eines bislang unbekannten Wesens geraten und werden zur Zielscheibe einer hinterlistigen Jagd.
Wahnsinn und Hoffnungslosigkeit bestimmen die Tage und die einzige Frage lautet: Kann es noch eine Rettung geben?