Stephen Graham Jones - THE BUFFALO HUNTER HUNTER


  • Stephen Graham Jones - THE BUFFALO HUNTER HUNTER

    »Ich bin der Indianer, der nicht sterben kann.
    Ich bin Amerikas schlimmster Albtraum.«

    1870 ermordet die US-Kavallerie schlafende Frauen, Kinder und Alte der Blackfeet im historisch verbürgten Massaker am Marias River. Was wäre, wenn für dieses Verbrechen Gerechtigkeit geübt werden könnte? Die Antwort scheint einfach. Aber was, wenn diese Gerechtigkeit ein Monster erfordert?

    Good Stab hat das Massaker überlebt. Auf seine eigene, verfluchte Weise. Vierzig Jahre später betritt er die Kirche von Arthur Beaucarne – nicht für Absolution, sondern für eine Beichte, die den Pastor bis ins Mark erschüttert. Denn der Blackfeet erzählt, was er zu tun gezwungen war, um zu überleben und um Vergeltung zu üben – und dass er nicht zufällig Beaucarnes Kirche gewählt hat.

    Im Jahr 2012 findet die Professorin Etsy Beaucarne das Tagebuch ihres Vorfahren in einer Wand. Sie glaubt an den Fund ihres Lebens. Doch was sie liest, ist mehr als Geschichte. Es ist eine Warnung – vor einem Fluch, der noch nicht gebrochen ist.

    Stephen Graham Jones, selbst Blackfeet, schreibt mit The Buffalo Hunter Hunter in der authentischen Stimme seiner Kultur – brutal, poetisch, unvergesslich.

    Cover & Illustrationen: Vincent Sammy
    Bonusmaterial der Originalausgabe

    Highlights der Vorzugsausgabe:

    • 14 farbige Illustrationen sowie ein Wraparound-Coverartwork von Vincent Sammy
    • Innengestaltung von Vincent Sammy
    • Handgeprägte Signaturseite mit der Buchheim-Limited-Edition-Prägung
    • Signiert von Stephen Graham Jones und Vincent Sammy

    Exklusive Ausstattung & hochwertige Buchproduktion:

    • Vierfarbiger Innendruck des gesamten Buches
    • Gedruckt auf holzfreiem, nicht verbleichendem Papier
    • Haltbare Fadenbindung
    • Vollfarbig bedruckte Vorsatzpapiere
    • Extrabreites Satin-Lesebändchen
    • Einband mit kratzfester Mattlaminierung und Relieflack
    • Deluxe-Schuber mit Einbandmaterial in Leinenoptik sowie Heißfolienprägung
    • Limitiert auf 666 Exemplare


    Ein »Barack Obama Summer Read«

    »Best of the Year« in Publishers Weekly, Time, The Washington Post, NPR, Shelf Awareness und Toronto Star

    Kirkus Reviews Best Historical Fiction

    Ausgewählt als eines der 100 bemerkenswerten Bücher des Jahres 2025 der New York Times


    Vorbestellbar zum Subskriptionspreis. Im Abo der Vorzugsausgaben enthalten. Erscheint zur LBM 2026


    Quelle: https://www.buchheim-verlag.de/stephen-graham…ugsausgabe.html

  • Aber wer gibt denn 80 oder 90 Euro für ein Buch aus?

    Hier, icke! [Cof]

    Beispiele / Ermunterungen mögen bissl OT sein, daher setze ich sie mal als Spoiler:

    Spoiler anzeigen


    Abgesehen von fetten, durchbebilderten Architekturbüchern, die ich oft kaufe, so geschehen damals beim großformatigen, vollständig bebilderten Gesamtkunstwerk The Asylum for Wayward Victorian Girls von Emilie Autumn (mit Zoll & Porto jenseits der € 150,- zu Zeiten, als ich arbeitslos war und Null Kohle hatte). Keine Sekunde bereut.

    HPL Collected Fiction in vier Bänden bei Chiroptera Press, HC, mit Illustrationen eines Frankfurter Künstlers, Karmazid: incl. Porto & Zoll knapp € 150,- je Buch. Bei dem Verlag lande ich immer jenseits der € 60,- und alles wahnsinnstolle Bücher.

    Für 4 antiquarische Sword & Sorcery paperbacks (James Silkes Frank Frazetta's Death Dealer) bin ich insg. bei knapp € 130,- gelandet (auch nicht bereut), und das sind winzige, schrebbelige, vergilbte 1980er TBs, keine schön aufgemachten Editionen wie die oben. Ich geb auch gern € 20,- für ein gutes Chapbook aus = eine Kurzgeschichte.

    Dafür kaufe ich neu keine mass market TBs mehr - was die Bibliotheken nicht haben, lese ich nicht. Neuerscheinungen (TBs) kosten hier nämlich oft bis € 27,-. Das kommt von den Ausgaben her auf +/- Null raus und ich hab von der Wertigkeit her größeren Gewinn.
    Also, ich denke (und hoffe) schon, dass es Käufer dafür gibt - ganz vor allem in Zeiten von AI-slop, den vielleicht auch langsam keiner mehr sehen kann.

    Um das Buch kümmere ich mich mal auf Englisch, danke für den Tipp, Shadowman !

    Das klingt sehr, sehr gut. Grad die verschachtelte Struktur und in diesem Fall der own voices Hintergrund. Ich werde Blackbraid (und Carpenter Brut) live schon wieder in Helsinki verpassen ;(, weil Festival nur mit WE-Pass nahe den € 200,-. Da ist was für ein First Nation Buch übrig. [Edit: Ha, unsere Stadtbibliothken haben 13 Exemplare und ich konnte mich in die 55 Reservierungen einreihen, klasse!]

  • Mich würde ja mal interessieren, wer die Bücher (und auch diesen Titel) von Buchheim übersetzt? Vielleicht habe ich nicht richtig geguckt, aber bei den Titeln, bei denen ich jetzt exemplarisch nachgeschaut habe, konnte ich nirgendwo Angaben zu den Übersetzer*innen finden (außer in den Leseproben-PDFs). Die würden sich doch bestimmt auch freuen, wenn sie als Urheber*innen der deutschen Ausgabe auf der Verlagsseite genannt werden.

  • Hallo Pogopuschel

    Dein Beitrag hat mich sehr gefreut, denn Du machst auf etwas aufmerksam, was wirklich wichtig ist: ganz unabhängig von der konkreten Situation bei Buchheim jetzt.

    Immerhin sind Verlage inzwischen dazu verpflichtet, den Übersetzer/die Übersetzerin deutlich zu nennen, auch wenn die genaue Stelle am/im Buch noch nicht strikt festgelegt ist.

    Ohne uns könntet ihr den (deutschen) Laden dichtmachen.

  • Bei dem Autor bin ich ja mittlerweile dankbar, wenn er nicht innerhalb der Cemetery Dance Germany Reihe erscheint. Die Beschreibung klingt interessant, wie auch die Beschreibungen einiger seiner anderen Bücher. Bei meinen persönlichen Erfahrungen mit den bisherigen Büchern des Autors und dem Preis fällt mir die Kaufentscheidung aber dennoch erfreulich leicht.

    ...and the book club consists mainly of people who club me with books.

  • Auch wenn ich immer wieder denke, mit US-amerikanischen Stoffen eigentlich fertig zu sein, klingt dieser Roman wirklich interessant.

    Geht mir auch so, aber gerade indigene Autor*innen haben in den letzten 100 Jahre + viel zu wenig Aufmerksamkeit und Veröffentlichungsmöglichkeiten erhalten. Schön zu sehen, dass sich das trotz der immer schlimmer werdenden Lage in den USA inzwischen geändert hat.

  • Bei dem Autor bin ich ja mittlerweile dankbar, wenn er nicht innerhalb der Cemetery Dance Germany Reihe erscheint. Die Beschreibung klingt interessant, wie auch die Beschreibungen einiger seiner anderen Bücher. Bei meinen persönlichen Erfahrungen mit den bisherigen Büchern des Autors und dem Preis fällt mir die Kaufentscheidung aber dennoch erfreulich leicht.

    Geht mir genauso. Mich hat er, trotz mehrfacher Versuche, auch nie gepackt.