• Die Kategorie Heftromane war eine Idee, die beim Vincent Preis 2018 ihre Umsetzung fand, da aber wegen zu wenigen Stimmen gescheitert ist. Der Neustart war beim Vincent Preis 2020/21und nach zwei ganz schwachen Anfangsjahren (bezogen auf die Stimmbeteiligung) war 2003 und 2024 die Beteiligung recht gut bei den Nominierungen, dieses Jahr war es wieder weniger. Bei den Endrunden sieht das Bild ähnlich aus.

    Ich habe keine Ahnung warum das Interesse so gering ist (angesprochen fühlen sollen sich jetzt nur diejenigen, die auch Hefte lesen bzw. schreiben). Der Markt deutschsprachiger Horror ohne die Hefte ist kaum vorstellbar. Teilweise sieht man zumindest dieses Jahr, vielleicht auch schon im letzten, Überlappungen. Also Leute, die bei Heften und auch in anderen Kategorien abstimmen. Autoren und Grafiker, die aus beiden Bereichen kommen und nicht nur da Stimmen bekommen. Das ist wie ich finde ein positiver Aspekt.

    Aber macht es Sinn, wenn scheinbar das Interesse an einer Kategorie Horror Heftroman so gering ist, diese aufrecht zu halten?

    Andererseits schwankt das Interesse bei den anderen Kategorien auch, aber meist doch auf einem höheren Niveau.

    Über Meinungsäußerungen zum Thema würde ich mich freuen.

  • Vielleicht ist die Anzahl der Heftromanleser hier im Forum zu gering. Der Markt und die Fangemeinden sind zwar groß, doch abstimmen lässt sich nur als Forenmitglied, wenn ich das richtig verstanden habe. Und auch wenn es kein großer Aufwand sein mag, muss ich ehrlich zugeben, dass ich mir auch nicht alleine dafür einen Account zulegen würde. Solche habe ich nur, wo ich sie auch nutze.

    Ich selber habe letztes Jahr fast keinen Heftroman gelesen, was einfach an privaten Umständen lag. Lesen war für mich eine Weile nicht möglich. In diesem Jahr will ich aufholen und sollte die Kategorie weiterhin existieren, werde ich beim nächsten Mal hoffentlich ein paar Stimmen verteilen können.

    Aber auch hier möchte ich wieder ehrlich sein (Und das sage ich als Leser seit Kindheitstagen und inzwischen als Heftromanautor): Sollte das Interesse zu klein bleiben und die Kategorie deswegen wegfallen, dann sei es so. Lieber ein Schlussstrich, als sich jedes Jahr die Mühe machen zu müssen. Leute zum mitmachen zu animieren und sich dann die Frage zu stellen, wieso es nicht klappt.

  • Als Selfpublisher, der dieses Mal zum zweiten Mal in die finale Runde gekommen ist, freue ich mich natürlich, dass die Kategorie existiert. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ähnlich ist, wie Thomas schreibt. Ich merke selbst (und Michael Schönenbröcher hat das ja auch häufig angemerkt), dass die Möglichkeit der "Mitarbeit" stetig fällt. Selbst ich habe inzwischen Probleme, die Leserseite meiner Reihe zu füllen, was ich wirklich schade finde. Zumindest habe ich gerade meine Stimmen abgegeben, damit mehr zusammenkommt.