• Bei Good Boy (Zusatztitel zur deutschen VÖ: Trust his Instincts) handelt es sich um einen spannenden Spukhausfilm aus dem vergangenen Jahr, dessen Besonderheit darin liegt, dass die komplette Handlung aus der Perspektive eines Hundes erlebt wird. Natürlich kein völlig neuer Ansatz, man denke an Vorbilder wie die Lebensansichten des Katers Murr von E. T. A. Hoffmann, Ruf der Wildnis von Jack London oder auch an Teile von Lord Dunsanys My Talks with Dean Spanley. Sicherlich mangelt es auch nicht an hundelastigen Film- und Serienproduktionen, zu nennen wären Lassie, Benji oder Ein Hund namens Beethoven. Aber so, wie hier die tierische Blick- und Gefühlswelt gezeigt wird in Kombination mit einem knackig kurzen, minimalistisch erzählten und durchaus schaurigen Haunted-House-Setting, habe ich es persönlich noch nie gesehen. Ich kann den Streifen empfehlen. Außerdem ist Indy, der im Film die Hauptrolle spielende Nova Scotia Retriever, sehr niedlich und bringt seinen Part perfekt rüber.

    Good Boy auf wikipedia

    Trailer:

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    "The amount of weird material I have not read is appalling"

    HPL to CAS, 1925

  • Gestern gesehen und für ganz gut befunden. Vielleicht hätte ein langer Kurzfilm von 50 Minuten auch gereicht, so hatte er ein wenig seine Längen. Aber ich fand die Idee und die Art wie er umgesetzt war interessant. Der Hund muss ja lauter Anweisungen bekommen haben, die man herausgeschnitten hat.

  • Interessant, dass es für dich noch kürzer hätte sein dürfen. In Zeiten der Überlängen scheint es ein Bedürfnis nach gelungener Verdichtung zu geben.

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    HPL to CAS, 1925

  • Viele Filme sind mir inzwischen zu lang. Kaum einer läuft unter zwei Stunden, obwohl die ja noch okay wären, aber das meiste ist deutlich länger. Neulich habe ich "Crime 101" gesehen, der mir zwar gut gefallen hat, auch 20 Minuten kürzer hätte sein dürfen. Vorm Finale zog er sich etwas. Und dann lese ich, dass der nächste Avengers fast 4 Stunden Laufzeit hat. Ein Kinobesuch dürfte also auf fast 5 Stunden hinauslaufen und das finde ich eher abschreckend. Mir ist oft aber auch einfach nach einem Film, um nach Feierabend abzuschalten. 90 Minuten, wegen mir 120 Minuten, dann Ende. Solche Filme scheinen selzten geworden zu sein.

  • Stimme dir voll zu. Früher gab es im Kino ja noch Pausen, heute aber irgendwie nicht mehr. Der neueste Hammerschlag des Ewigfilms scheint mir 5 Stunden Tarantino zu sein.

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    HPL to CAS, 1925

  • Es gibt ja auch Regisseure, die gegen Pausen in Filmen sind. Ich meine es war Scorsese, zum Beispiel, bei "Killers of the Flower Moon". Der Film geht 3,5 Stunden. Und ich fände es schön, in 3,5 Stunden auch mal kurz das Örtchen besuchen zu können oder mir nochmal was zu trinken zu holen, weil man mit Werbung sicher 4 Stunden im Kino sitzt. Also, Pausen sind mir doof gesagt schon wichtig. (Etwas am Thema vorbei, aber so viel ist hier ja nicht los.)

  • In den Jahren bis 2020 ging der Trend in den Kinos immer stärker in Richtung "Pause". Durch Corona wurde das jäh gestoppt (aka verboten) und seitdem - fast - nicht wieder eingeführt.

    An den Kinos dürfte das übrigens nicht liegen, denn für die lohnen sich Pausen immer sehr. Schließlich stürmt die Hälfte der Besucher dann nochmal zur Popcorntheke. Aber neben einigen Regisseuren sind es auch die Verleihfirmen wie Disney, Universal, Sony oder Warner, die den Kinos oft vertraglich verbieten, in ihren Filmen eine Pause zu machen.

    Als Filmfan finde ich das sogar gar nicht schlecht, denn mich hat es immer wahnsinnig genervt, wenn ich mitten im Film durch so eine Unterbrechung rausgerissen wurde. Dann kann ich ja gleich RTL gucken. Den allgemeinen Trend, dass Filme insgesamt immer länger werden, mag ich allerdings auch nicht. (Zumal es sie selten besser macht.)