Bei Good Boy (Zusatztitel zur deutschen VÖ: Trust his Instincts) handelt es sich um einen spannenden Spukhausfilm aus dem vergangenen Jahr, dessen Besonderheit darin liegt, dass die komplette Handlung aus der Perspektive eines Hundes erlebt wird. Natürlich kein völlig neuer Ansatz, man denke an Vorbilder wie die Lebensansichten des Katers Murr von E. T. A. Hoffmann, Ruf der Wildnis von Jack London oder auch an Teile von Lord Dunsanys My Talks with Dean Spanley. Sicherlich mangelt es auch nicht an hundelastigen Film- und Serienproduktionen, zu nennen wären Lassie, Benji oder Ein Hund namens Beethoven. Aber so, wie hier die tierische Blick- und Gefühlswelt gezeigt wird in Kombination mit einem knackig kurzen, minimalistisch erzählten und durchaus schaurigen Haunted-House-Setting, habe ich es persönlich noch nie gesehen. Ich kann den Streifen empfehlen. Außerdem ist Indy, der im Film die Hauptrolle spielende Nova Scotia Retriever, sehr niedlich und bringt seinen Part perfekt rüber.
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