Friedrich von Junzts Die unaussprechlichen Kulte. Hg. Jörg Kleudgen, Goblin Press

  • Jörg / Goblin Press schreibt heute auf FB:

    Der zweite Band unserer bibliophilen Reihe kann ab sofort vorbestellt werden!

    Robert E. Howards "Unaussprechliche Kulte" ist eines der geheimnisvollsten Werke aus dem Kreis der Mythosbücher. Was wir darüber wissen, ist nicht viel und teilweise widersprüchlich. Der Autor Friedrich Wilhelm von Junzt bleibt uns sogar nahezu unbekannt. Wir kennen nur seinen Namen, wissen, dass er Deutscher war und die "Unaussprechlichen Kulte" 1839 in Düsseldorf publizierte.

    Die vorliegende Sammlung beleuchtet verschiedene Aspekte mit exklusiven Beiträgen von Rainer Zuch, Jan Gardemann, Simon Gottwald, Felix Woitkowski, Thomas Backus, Silke Brandt, K. R. Sanders und Jörg Kleudgen.

    Veröffentlichungstermin ist der 25. April 2026 (Marburg-Convention 2026). Das Buch mit 300 Seiten Umfang als Hardcover mit Schutzumschlag, Lesebändchen und zahlreichen Illustrationen für 40,00 € zzgl. 2,70 € Versandkosten erhältlich.

    Vorbestellungen sind ausschließlich per E-Mail an joerg@the-house-of-usher.de möglich.

  • Eine Veröffentlichung, auf die ich mich schon rasend freue, und es ist eine so ungeheure Ehre, dort mit vertreten zu sein! Und gleich drei wunderschöne Illustrationen von Jörg dazu. Hatte selten eine solche Freude beim Schreiben und werde wohl mal mit diesem Text im Rücken was tendenziell Längeres andenken.

    Hier ein kleiner inoffizieller Teaser zu meinem zweisträngigen 45-Seiten-Beitrag. Screenshots des Satzlaufes mit einem Detail des Vorblattes zur Geschichte - gibt nicht die Druckqualität wieder!:

  • Ich freue mich auch sehr! Der Vorgänger ist wirklich ein außergewöhnliches Buch und umso mehr freue ich mich, dass ich einen Beitrag zum Nachfolger beisteuern durfte. Meine Geschichte ist in gewisser Weise eine Premiere für mich: Zum ersten Mal habe ich meinen Wohnort, eine historisch-phantastische Variante von Göttingen, zum Schauplatz gemacht.

  • Oooooh, mein Belegexemplar kam gestern an! Obwohl ich ja schon den ersten Band kenne, war ich nicht drauf vorbereitet, wie schön das Buch ist. Das ist wirklich ein absolutes Highlight unter meinen Veröffentlichungen und ein kleines Juwel im Bücherschrank.

    Jörgs Zeichnungen sind so wunderbar, es gibt verschiedene Stimmungen und sogar dezent anderen Stil / Technik bei den Wurmbildern, die sehr detailliert sind und kaum weißen Hintergrund zeigen, alles ist fließend und organisch. Die Bilder erzählen selbst schon Geschichten.

    Hab das Buch sofort auf der Arbeit herumgezeigt. Die (junge, tätowierte - edit: ich meine offensichtlich Gegenkultur-offene) Oberchefin hat gleich einen Teil meines Textes gelesen und meinte, er habe einen schönen Flow. Sie hatte Deutsch im Abi, erstaunlich für ihr Alter, das kenne ich sonst eher von Finnen meiner Generation plus. Das Buch kam auch optisch super gut an.

    Ich bin schon gespannt auf die Texte, vom Vorwort habe die erste Hälfte gelesen (ich hatte gar nicht präsent, dass Howard bereits so jung starb!, sein Alter liest sich jedenfalls nicht im Stil raus) und mit Jörgs Beitrag begonnen, der mir schon vom Setting und dem wunderbar typischen Kleudgen'schen Erzählstil gefällt - dabei im Erzählen schwelgt, wie es mir zumindest erscheint.

    Neben dem Reverse Snow bewachen zwei Metals sowie ein Terrazzo (mit eingelagerten Steinsplittern) das Werk.

  • Elmar Es soll sagen, dass sie an Phantastik und Gegenkultur interessiert ist, obwohl sie eine hohe Position bei der fucking *) langweiligen Posti innehat. Also als Hinweis, dass sie schon schnallt, was das für ein Buch ist.

    Vllt. bist du zu jung, um das nachzuvollziehen und deine Tattoos sind überall für alle selbstverständlich, aber ich gehe - mit ner ganzen Menge blackwork Tats - auf die 60 zu. Und das ist eine Generation, bei der Mitte 80er gesagt wurde: "Überleg dir das, Frauen mit Tattoos werden es im Beruf / in höheren Positionen schwer haben." Das Problem hatte ich nie, auch nicht früher im mittleren Management, und ich finde es absolut klasse, dass meine jüngeren Chefs und Chefinnen heute ne Menge Tats haben - Zeitenwandel, ganz konkret und ganz positiv erlebt.

    Sind nicht 85% aller Unter-Dreißigjährgen tätowiert? Das ist fast so viel wie beim britischen Königshaus um 1880 oder wie zu vorchristlichen Zeiten in Europa. Also eigentlich: Back to normal.

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    *) Weil gerade 740 Leute aus meinem Briefzentrum entlassen wurden, das musste mal so gesagt werden.

  • Bislang kenne ich nur Jörg Kleudgens und natürlich meinen Beitrag. Ich nehme das Buch aber nächste Woche mal mit nach Berlin, wo ich mir etwas Lesezeit erhoffe. Mag jemand mitlesen/mitkommentieren/mitdiskutieren?