Tom‘s Crossing - Mark Z. Danielewski

  • Ich habe mir Mark Z. Danielewskis „Tom‘s Crossing“ zugelegt und wollte kurz in die Runde fragen, ob‘s hier im Forum auch Lesezirkel für englischsprachige Bücher gibt und ob jemand Lust hätte mitzulesen.

    NEW YORK TIMES BESTSELLER • From the bestselling author of House of Leaves comes a magisterial novel about two friends determined to rescue a pair of horses set for slaughter.

    “This is an amazing work of fiction. I absolutely loved it. At the heart you’ll find a blood-drenched story of pursuit and two brave and resourceful children. But there’s so much more. I immersed myself. Have never read anything like it.” —Stephen King

    Hard to figure how so much awful horror could've started out with just them two horses and not a one yet named...

  • Liebe Moonseeker

    Mark Z. Danielewski ist mein absoluter Lieblingsschriftsteller.

    Den neuen Roman hatte ich vorbestellt und bin nun total glücklich, dass er da ist.

    Ich habe auch schon angefangen zu lesen, bin allerdings noch nicht sehr weit.

    Außerdem bin ich ein langsamer Leser und brauche sicher noch Zeit.

    Über Bücher tausche ich mich nicht gerne aus, wenn ich noch mittendrin bin.

    Aber wenn Du Geduld hättest, fände ich einen Austausch sehr interessant, wenn wir beide durch sind damit.

    Vielleicht findet sich dann ja noch jemand, der es gelesen hat.

  • Ja, sehr gerne doch. Ich bin schon sehr gespannt. Ich wohne umgeben von Pferdekoppeln und ritt früher selbst, also bin ich gespannt, ob mich die Geschichte packt und ob sie ähnlich herausfordernd ist wie House of Leaves.

  • Tintenkiller  Williams 1200+ Seiten, das wird ein langer Ausritt. Ich war derweil im Stall wo ich früher mal als Teenie Stallhilfe war (ist 100m von meiner Wohnung weg) und reiten gelernt habe, und habe ein paar Fotos gemacht für ein Moodboard. Das Buch sollte mit dem Geruch von Pferden, Pferdeschweiss, Pferdemist und altem Ledersattel ausgeliefert werden. Ich bin mitten in der Lektüre und freue mich von euch zu hören, wenn ihr an Tom’s Crossing angelangt seid. 😉

  • Moonseeker

    Die Fotocollage ist ja klasse. Danke dafür! Die Fotos bringen tatsächlich eine passende Stimmung rüber.

    Ich komme langsam voran. Oh, 1200+ Seiten! Das war mir nicht bewusst, haha. Da bin ich wohl noch ein paar Monate mit Lesen auf Englisch beschäftigt. Aber da es mir bisher gefällt, ist das in gewisser Weise auch eine gute Nachricht.

  • Es fällt mir leider schwer, kontinuierlich am Ball bzw. am Weiterlesen zu bleiben. Ich blicke nur noch gelegentlich ins Ebook und lese nur bei passender Stimmung in kleinen Häppchen darin. Sinngemäß scheine ich die meisten Sätze so einigermaßen für mich übersetzen zu können, aber auch wenn der Schreibstil seinen Reiz hat, kommt er mir nicht leicht vor. Wahrscheinlich nehme ich mehr die Schreibmelodie und vermutete Stimmung wahr als relevante Details zum Inhalt.

    Auf gewisse Weise hat es trotzdem etwas Entspannendes und Anregendes an sich, jedoch bleibt mir vom Inhalt nur wenig im Gedächtnis, sodass ich zu den Ereignissen und Personen kaum etwas Konkretes zu sagen vermag.

  • Ich habe es auch unterbrochen. Ich habe den Mittwoch durch und bin vor dem Donnerstag stehengeblieben also ca. 160 Seiten. Plane aber bald weiterzulesen.

    Der Schreibstil ist amerikanisch naiv, ländliche alte Sprache, viel Dialekt, nicht einfach zu lesen. Hat was von alten Cowboy Romanen und Old Shatterhand oder sogar Brokeback Mountain. Man spürt schon die Schmerzen in den Beinen und dem Rücken vom langen Reiten / der langen Lektüre. Ich reite selbst, also kann ich es gut nachfühlen, aber selbst für mich war es etwas langatmig bisher.

    Im Buch spielen viele kulturelle Americana Dinge, wie das Verhältnis zu Pferden (Pferdefleisch zu essen ist schlimmer als den eigenen Hund zu essen, Pferdediebstahl wiegt so schwer wie Mord), welche als Vorwissen irgendwie vorausgesetzt werden und gewisse Handlungen besser verständlich machen.