The Colour out of Space

  • Irgendwann zu Beginn des Jahres wurde seitens der Produktionsfirma SpectreVision (Inhaber: Elijah Wood) angekündigt, eine neue Adaption von H. P. Lovecrafts klassischer Story The Colour out of Space vorlegen zu wollen. Hauptrolle: Nicholas Cage.


    Der Film wurde tatsächlich gedreht, kürzlich tauchte ein erstes Foto auf:


    https://birthmoviesdeath.com/2…0M5R8xKcpiQg1CCVV5SMnlm14


    Nun feierte der Film Premiere bei einem Filmfest in Toronto:


    https://bloody-disgusting.com/…YL6yqNAVPOEdtonXve97FsC1g


    Mal abwarten, was sich hinsichtlich der medialen Auswertung weiterhin tut.

  • Nun feierte der Film Premiere bei einem Filmfest in Toronto:


    Bei der Formulierung muss ich etwas schmunzeln. Das Toronto International Film Festival ist neben Cannes für die Branche mittlerweile wohl das wichtigste Festival weltweit. Die meisten Oscar-Gewinner der letzten Jahre hatten dort Premiere.


    Was den Film betrifft: Ich lasse mich zwar gerne etwas Besseren belehren: Aber meine Erwartungen an den sind nicht besonders hoch. Regisseur Richard Stanley hat seit ewigen Zeiten keinen Film mehr zu Ende gedreht und die Darsteller derBesetzungsliste haben auch schon bessere Zeiten gesehen. Muss natürlich nix heißen, aber ...

  • Bei der Formulierung muss ich etwas schmunzeln. Das Toronto International Film Festival ist neben Cannes für die Branche mittlerweile wohl das wichtigste Festival weltweit. Die meisten Oscar-Gewinner der letzten Jahre hatten dort Premiere.

    Du outest mich damit als in diesen Dingen absolut Unwissenden. ;-)

  • Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Verfilmung meiner Lieblings-HPL-Geschichte.

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    Meine aktuellen Roman-Veröffentlichungen:
    Düsterer Horror-Thriller: "Die Verschwörung der Schatten"

    Chaotische Ermittler-Krimis: „Mord mit Seeblick“ + „Mord mit Massage“
    Franken-Krimis: „Auf den Hund gekommen“ + „Auf kurze Distanz“

    Packender Thriller: „Raststopp“

    Weitere Infos unterwww.soeren-prescher.de

  • Regisseur Richard Stanley ist alles andere als ein Vielfilmer - richtige, zu Ende gedrehte Spielfilme existieren derer nur zwei, soviel ich weiss: "Hardware" und "Dust Devil". Ob man die jetzt gut oder schlecht findet ... egal. Stanley hat auf jeden Fall eine ganz eigene Handschrift, und das wünsche ich mir von einem Projekt wie "The Colour out of Space". Ich freue mich erst mal, mit einer gewissen Vorsicht.

  • Ich habe schon zu viele Rezensionen gelesen, die völlig vom Weg abgekommen waren, um darauf viel zu geben. Der Film wird geguckt, sobald ich ihn in die Finger bekomme, und fertig.


    Ich habe mir auch diese deutsche Schwarzweiß-Verfilmung angetan, übler kann das auf keinen Fall werden.


    Zumal ich in dieser Hinsicht sehr simpel zu erfreuen bin: Ich bin maßlos gespannt auf die ganzen "psychedelischen" Mutationen. Das wird für mich im besten Fall ein Rundgang durch eine Kunstgalerie morbider Ästhetik.

  • Dieser Film hat sehr viele Mängel. Ein wesentlicher ist der Minimalismus, der dem Zuschauer unzählige Dinge, die er gerne sehen möchte, einfach nicht zeigt. Dieser Minimalismus ist wahrscheinlich dem begrenzten Filmbudget geschuldet.

    Ein anderer wesentlicher Mangel des Films ist sein schleppendes Tempo bis zur Standbildhaftigkeit. Lovecrafts Geschichte ist eine Kurzgeschichte, die einfach nicht genug Stoff für einen Spielfilm bietet. Und tatsächlich ließe sich dieser Film, wenn man die Einstellungen herausschneiden würde, in denen keiner was sagt und auch nichts passiert, auf weniger als eine halbe Stunde reduzieren.

    Positiv anzumerken sind der Soundtrack, die Kostüme und Requisiten und die sehr eindrucksvoll fotografierten Landschaftsaufnahmen. Aber sie können die Zähflüssigkeit, die ich teilweise fast als Folter empfuinden habe, nicht übertünchen.