GESPENSTER-KRIMI

  • Ich habe jetzt "GEIST" gelesen. Erst mal vielen Dank, Tobias für die Post. Und dann ... tja, irgendwie scheione ich ja darin vorzukommen, "Doktor Voss ist ein Bär von Mensch. Seine Hände wirken wie dicke Pranken, mit denen er eine Tasse dampfenden Kaffe zu den fleischigen Lippen führt." So so ... ich glaube, wir müssen reden ...


    Unabhägig von dieser schmerzenden, gemeinen Diskriminierung fand ich Geist unglaublich unterhaltsam. Und ja, jetzt kommt es , für einen Heftroman schon sehr speziell. Fand ich positiv und ich würde, wenn das der Trend wäre, häufiger zu einem Heftroman greifen, wenn sie ähnlich innovativ wären. Good job, Tobias!

  • Ich habe jetzt "GEIST" gelesen. Erst mal vielen Dank, Tobias für die Post. Und dann ... tja, irgendwie scheione ich ja darin vorzukommen, "Doktor Voss ist ein Bär von Mensch. Seine Hände wirken wie dicke Pranken, mit denen er eine Tasse dampfenden Kaffe zu den fleischigen Lippen führt." So so ... ich glaube, wir müssen reden ...


    Unabhägig von dieser schmerzenden, gemeinen Diskriminierung fand ich Geist unglaublich unterhaltsam. Und ja, jetzt kommt es , für einen Heftroman schon sehr speziell. Fand ich positiv und ich würde, wenn das der Trend wäre, häufiger zu einem Heftroman greifen, wenn sie ähnlich innovativ wären. Good job, Tobias!

    Vielen Dank für die welken Blumen, Dr. Voss [Cof]


    Da "GEIST" nicht unter dem Vorsatz "Ich schreibe jetzt einen Heftroman" geschrieben wurde, denke ich nicht, dass dergleichen je Heftroman-Standart wird. Auch "STALKER" (von der fehlenden Überarbeitung mal abgesehen) war nie dafür gedacht, und jetzt aktuell, bei "MELUSINE" handelt es sich letztlich auch nur um eine Zweitverwertung.


    Andererseits sind die Rückmeldungen bislang durchwegs positiv und ich bin am überlegen, tatsächlich mal einen Heftroman als solchen zu schreiben. Mal gucken. Aktuell geht zeitlich gar nichts.


    Leider nicht das einzige diskriminierende Element in "Geist".


    Stimmt. In "GEIST" wird einiges diskriminiert. Tatsächlich sind die beiden Stimmen, mit denen der Protagonist zu kämpfen hat, auch keine charmanten Stimmen.


    Und wer aufmerksam liest, wird feststellen, dass ich selbst mein Fett wegkriege, im Kapitel: "Toby mit der Schreibblockade". In einer solchen befand ich mich wahrhaftig, als ich "GEIST" und auch "STALKER" schrieb.

  • Stimmt. In "GEIST" wird einiges diskriminiert. Tatsächlich sind die beiden Stimmen, mit denen der Protagonist zu kämpfen hat, auch keine charmanten Stimmen.

    Ich hatte da auch viel eher mit dem misogynen Frauenbild so meine Probleme... und dabei beziehe ich mich nicht auf die imperativen Stimmen, die der Protagonist ständig hört.

  • Ich hatte da auch viel eher mit dem misogynen Frauenbild so meine Probleme... und dabei beziehe ich mich nicht auf die imperativen Stimmen, die der Protagonist ständig hört.

    Das kann man diskutieren - aber da rede ich mich heraus, mit: "Es ist ja nur ein Heftroman." ;-)


    Ich weiß schon, was du meinst. Aber wie gesagt, wurde die Geschichte nicht unter dem Vorsatz geschrieben, einen Heftroman zu verfassen, sondern war mein eigentliches Vorhaben einen kurzen Trash-Roman für eine Horror-Zombie-Trash-Reihe zu schreiben. Aus verschiedenen Gründen ging das Manuskript andere Wege.

  • Ich weiß schon, was du meinst.

    Das freut mich.

    Es ging mir da wohl ähnlich wie Axel."Geist" war einfach nicht so mein Fall.

    Andere Bücher von dir fand ich allerdings richtig toll ("Ein wahrhaft seltener Privatdruck", dein Anteil bei "Vorweltschweigen" etc.). Wurde erstgenannte Geschichte für die Neuveröffentlichung (als "Melusine") eigentlich in irgendeiner Form überarbeitet oder gekürzt?

  • STALKER von Tobias Bachman gelesen. Und bis zu dem schon diskutierten Lektoratsfehler durchaus ansprechend. Besagte Diskussion dazu habe ich mir auch gegeben und ... puh, Fehler passieren. Am meisten in der Verantwortung sehe ich da eigentlich den Verlag, Da einige Verlage bisweilen sehr wenig mit den Autoren kommunizieren, wundert mich dieser "Fehler" nicht. Dann aber anschließend die Verantwortung auf Autoren abwälzen geht mal gar nicht.

  • Nächsten Dienstag gibt es wieder ein "Neu im Gespenser-Krimi"

    Camilla Brandner: Die Brut aus der Gräberstadt


    Weiß jemand, ob oder wo der Roman schon mal erschienen ist? Google spuckt nichts dazu aus.

    Falls es jemanden interessiert ... Hinter Camilla Brandner steckt sehr wahrscheinlich auch Barbara Büchner.

    Ich habe gerade ihren Roman "Der verschleierte Orden" (Ashera Verlag) begonnen, der auch in Bruchtal spielt (wie "Gräberstadt"). Auch einige Personen tauchen in beiden Romanen auf.

  • Tobias' MELUSINE habe ich jetzt auch gelesen oder besser gesagt durchgesuchtet. "Ein wahrhaft seltener Privatdruck" steht zwar im Regal aber zur Lektüre kam ich noch nicht.


    Zurück zum GK: Chapeau lieber Tobias. Da hast du für mich einen absoluten Volltreffer gelandet. Ich mag ja Jean-Christophe Grangé sehr und dein Roman ist beileibe kein Grangé light, höchstens ein Grangé short. Ich hoffe, du nimmst mir den Vergleich nicht übel.

    Nein. Für mich war die Geschichte immer gut so, wie sie war.

    Von BASTEI wurde - soweit ich es nach einer ersten groben Durchsicht sagen kann - nur minimal lektoriert, orthographisch angepasst und ein wenig zurechtgerückt.

    Aus Neugier habe ich mal die ersten Sätze verglichen und es sieht mir doch nach einer starken Überarbeitung aus. Nicht in (sinn-)entstellender Weise aber trotzdem ist beinahe kein Satz gleich. Vielleicht legt sich das im weiteren Verlauf.

  • Vielen Dank für deine Einschätzung.
    Der Vergleich zu Grangé ehrt und treibt mir die Schamesröte ins Gesicht. Wow!

    Aus Neugier habe ich mal die ersten Sätze verglichen und es sieht mir doch nach einer starken Überarbeitung aus. Nicht in (sinn-)entstellender Weise aber trotzdem ist beinahe kein Satz gleich. Vielleicht legt sich das im weiteren Verlauf.

    Nach dem "Stalker"-Fauxpas hat der Verlag sicherlich etwas genauer hingeguckt ;-)