Scott Thomas: Kill Creek

  • Scott Thomas: Kill Creek


    Klappentext:

    Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall ...


    Quelle: https://www.amazon.de/Kill-Cre…cott-Thomas/dp/3453320255


    Bei Heyne erscheint in den nächsten tagen der Roman KILL CREEK von Scott Thomas. Das Buch war für den Stoker Award als bestes Debüt nominiert. Ich habe gerade einige amerikanische Kritiken überflogen. Dort wird der Roman in die Nähe von Shirley Jacksons SPUK IN HILL HOUSE gebracht. Ist vielleicht ein bisschen hochtrabend, dennoch scheint es unter Umständen eine nette Old-School-Geistergeschichte zu sein. Ich packe es mal auf meine Liste.


    Hat irgendwer schon mehr davon gehört?


  • Hier eine Rezension von Maurice Feiel auf seinem Blog:



    Zitat

    "...Und nun betritt mit Scott Thomas ein Newcomer die Bühne, der den geliebten Klassiker-Flair des Genres in ein modernes Konzept zu transportieren versucht. „Kill Creek“ scheint zumindest die erste unperfekte, aber im Ansatz vielversprechende Kampfansage ans Kollegium zu sein, denn eines ist gewiss: Dieser Titel dürfte die Herzen der Genre-Fans höher schlagen und die Hoffnungen, einen verdammt eindringlichen Roman präsentiert zu bekommen, aufleben lassen.


    Doch was verbirgt sich nun - neben der vielleicht unheimlichen Atmosphäre im Haus - zwischen diesen beiden Buchdeckeln? Billiger Abklatsch? Kindergerechter Firlefanz? Gerüchte um Nichts? Harmloses Treiben?


    Scott Thomas hat zwar all sein Können, all seine Leidenschaft, all die erwähnenswerten, vorzeigbaren Anwandlungen gebündelt und in diesen recht authentisch komponierten Titel gesteckt, der Vergleich mit Stephen Kings „The Shining“ ist aber ein grottenschlechter Witz. Dennoch: Viele altbewährte Schauerszenarien, die man aus Film und Fernsehen kennt, eine überschaubare Anzahl an Charakteren, die es Wert sind, genauer unter die Lupe genommen zu werden, und zu guter Letzt eine warme, harmonische Grundstimmung lassen sich in Kill Creek vorfinden...."


    Quelle: https://www.zwischen-den-zeile…l-creel-von-scott-thomas/

  • Anubis

    Ich hab die Hälfte des Buches gelesen und brach es gestern ab. Mehr und mehr hatte ich das Gefühl mich zum Lesen zwingen zu müssen. Die Geschichte ist langatmig. Der Autor räumt den Figuren sehr viel Zeit ein. An sich kein Fehler, doch zu viel Nebensächliches oder Wiederholendes trübt die Spannung. Gedanklich war ich immer schon etwas weiter. Ja, es ist ein Debüt. Ja, er gab sich Mühe. Deswegen hielt ich bis zur Hälfte durch. Aber ich fand’s fad.

  • Bin aktuell im letzten Drittel. Und ja, es ist wirklich sehr langatmig... Ich habe persönlich nichts gegen einen klassischen, langsamen Aufbau des Geschehens, doch hier geschieht bislang bis Seite 330 fast nichts. Das ist dann auch mir etwas zu dürftig. Ich werde aber bis zum Ende durchhalten, da ich eine Rezi verfassen muss. ;-)

  • Ich habe persönlich nichts gegen einen klassischen, langsamen Aufbau des Geschehens, doch hier geschieht bislang bis Seite 330 fast nichts.

    Ich auch nicht. Nur muss es in irgendeiner Form vorangehen. Ich fand die Figuren nicht interessant genug, um noch mehr aus ihrer Vergangenheit erfahren zu wollen. Angedeuteter Grusel, der jedesmal im Sande verläuft. Und der Knock-out für das Buch war für mich der defekte Generator. Das ist mir dann doch zu abgedroschen.

  • Das ist mir noch nicht einmal in Erinnerung geblieben, zumal im Haus (beim ersten Besuch) ja ohnehin nix passiert. :-D

    Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich das erzähle.


    Doch, der Generator geht kaputt :-) Daraufhin stokeln sie mit Taschenlampen in den Keller, und natürlich steht der in der hintersten Ecke. Um Zeit zu schinden oder die Situation etwas gruseliger zu gestalten, kommen bei ein paar Personen unschöne Erinnerungen wieder hoch, während der Generator repariert wird. Wie gesagt, ich fand's fad.