Vermischtes aus dem Radioprogramm

  • oder Ankündigungen von Andrea Berg brauche ich hier nun wirklich nicht

    Über den Gebrauchswert der einzelnen Meldungen und Ankündigungen ließe sich natürlich trefflich diskutieren. Was mir an dem Stück gefällt: Die Konzeption ist klar erkennbar und lässt sich objektiv beurteilen – aber das Ergebnis spricht einen auf unterschiedlichen Ebenen an und löst offenbar eine Vielzahl von Reaktionen aus, wie hier:

    Wobei es natürlich schön war, kurz mal Hans Paetsch zu hören.

    Ich habe eine Kritik von Cosima Lutz gelesen, die meine Auffassung der Chose widerspiegelt. Sie beginnt mit dem schönen Satz – in dem schon viel enthalten ist:

    Zitat

    Im Genre Hörspiel kann der Rundfunk von sich selbst träumen wie sonst nirgends […]

    Hier geht es zu dem Text:

    Geisterstimmen aus der Anstalt - epd medien
    In "Der Untergang des Hauses" reist der Erzähler auf Einladung eines Jugendfreundes zu einem Schloss, in dem dieser seit Jahren lebt. A
    medien.epd.de
  • Die wunderbare Hörspiel-Adaption von Der Name der Rose ist gerade wieder verfügbar.

    Podcast: Mordermittler William von Baskerville: Der Name der Rose (1/4) – Verbrechen unter Mönchen
    Die Abtei über dem Abgrund Eine mysteriöse Mordserie erschüttert im Jahr 1327 eine Benediktiner-Abtei im Apennin. Mehrere Mönche fallen ihr zum Opfer. Der…
    www.ardaudiothek.de

    "The amount of weird material I have not read is appalling"

    HPL to CAS, 1925

  • Der DFunk widmet sich der Gartenlaube-Vielschreiberin E. Marlitt. Arkham Insider Axel , übernehmen Sie.

    Fast vergessene Erfolgsschriftstellerin des 19. Jahrhunderts: E. Marlitt und die Kunst der Serie
    Als E. Marlitt war Eugenie John eine erfolgreiche Schriftstellerin im 19. Jahrhundert. Heute ist sie fast vergessen, ihre Werke als Kitsch verkannt. Zu recht?
    www.deutschlandfunkkultur.de

    "The amount of weird material I have not read is appalling"

    HPL to CAS, 1925

  • Der DFunk widmet sich der Gartenlaube-Vielschreiberin E. Marlitt. Arkham Insider Axel , übernehmen Sie.

    Vielen Dank für diesen Hinweis. Wie von dem Format gewohnt, gibt es einen qualitativ und quantitativ hochwertigen Beitrag. Wir lernen natürlich Leben und Werk „der Marlitt“ kennen. Mehr als das ist aber vielleicht noch der literatursoziologische Wert dieser langen Nacht erwähnenswert.

    Wie Eugenie Marlitt im späten 19. Jahrhundert zur Bestseller-Autorin werden konnte, das hat eben auch etwas mit Lesegeschmack- und Gewohnheit zu tun, mit Medienlandschaft und Drucktechnik, mit Bildung und Aufklärung, Geschlechterrollen, Eskapismus und Wunschdenken, mit … wirklich – es sind zu viele Aspekte, die anklingen, um sie hier alle aufzuzählen.

    Dass sich die Schriftstellerin in meiner Bibliothek befindet, muss ich eigentlich kaum erwähnen. Interessanter ist vielleicht die Reihe „Das Schmöker Kabinett“ in welcher der Fischer Taschenbuch Verlag die weiland bekannten Start des 19. Jahrhunderts zusammentrommelte. Die Bände erschienen in dieser Form zwischen 1974 und 1976 und ich (Jahrgang 1975) kann davon ausgehen, dass meine Groß- und Urgroßeltern in ihrer Jugend noch zu den Leserinnen und Lesern dieser Schmöker gehörten. – Auch das ist ein stimulierender, die Phantasie befeuernder Gedanke.

  • Besten Dank für die kleine Besprechung. Das macht Lust, in die Sendung reinzuhören.

    Gerade entdeckt: Ein mehrteiliges Meyrink-Hörspiel aus den 90ern:

    Podcast: Der Golem (1/3): Legenden aus dem Prager Ghetto
    Der Gemmenschneider Athanasius Pernath gelangt durch rätselhafte Umstände in den Besitz eines geheimnisvollen Buches. Auf der Suche nach dem Autor begegnet ihm…
    www.ardaudiothek.de

    "The amount of weird material I have not read is appalling"

    HPL to CAS, 1925

  • Ein Lehrer-Ehepaar sammelt das Einfamilienhaus mit Büchern voll. Was tun mit Brockhaus, Jean-Paul-Werkausgabe, Reihen der deutschen Buchgesellschaft und Erstausgaben von Goethe und Schiller - sorgsam verteilt auf 60mm dicken Regalböden aus Vollholz - wenn die Eltern versterben?

    "The amount of weird material I have not read is appalling"

    HPL to CAS, 1925

  • Schönes Hörstück über Alfred Kubin mit Originalaufnahmen, das ich vergangenes Jahr völlig übersehen hatte.

    Der Magier von Zwickledt – Der Zeichner und Dichter Alfred Kubin
    In einem mittelalterlichen Anwesen in der Nähe von Passau verbrachte der Künstler Alfred Kubin mehr als die Hälfte seines Lebens. Hier entstand der Großteil…
    www1.wdr.de

    "The amount of weird material I have not read is appalling"

    HPL to CAS, 1925

  • Ein Lehrer-Ehepaar sammelt das Einfamilienhaus mit Büchern voll. Was tun mit Brockhaus, Jean-Paul-Werkausgabe, Reihen der deutschen Buchgesellschaft und Erstausgaben von Goethe und Schiller - sorgsam verteilt auf 60mm dicken Regalböden aus Vollholz - wenn die Eltern versterben?

    Solche Beiträge kann ich mir immer wieder anhören. Vor allem, weil ich nun eigene Erfahrungen beitragen kann …

    Zitat

    Ein super Tipp, vielen Dank!

  • Ging mir auch so. Ich bin demnächst in München, aber da gibt es wohl abseits einer Kubin-Plakette nichts zu sehen.

    "The amount of weird material I have not read is appalling"

    HPL to CAS, 1925

  • Nils Zu Kubin kann ich die Albertina in Wien empfehlen. 2024 habe ich dort einige Werke Kubins gesehen, die grosse Ausstellung zu ihm aber leider verpasst. Ich habe letztes Jahr dort auch einen Kunstkauf von mir beurteilen lassen, der möglicherweise ein Kubin hätte sein können, war es aber leider nicht, sondern ein anderer Zeitgenosse… deren Kubin Spezialistin ist wunderbar und es hat Spass gemacht von ihr das Bild analysiert zu bekommen.