Stefan Grabinski - Das graue Zimmer

  • Unfall


    Eine Eisenbahngeschichte. Mann und Frau lernen sich im Zug kennen und lieben. Das Besondere: Über anderthalb Jahre führen sie diese geheime Beziehung nur im Zug. Denn die Frau ist verheiratet. Und wie es kommt, ob es das Schuldgefühl ist oder was anderes: Sie fühlt sich verfolgt und sieht ihren Mann, obwohl es immer Fremde sind.

    Als die Frau eines Tages Mal wieder den Zug verlässt, steigt ihr Ehemann dazu und gesellt sich in das Abteil, das als Liebesnest dient, ahnt aber nichts davon. Der Liebhaber beginnt ein Gespräch und das Schicksal nimmt seinen Lauf.


    Tolle Geschichte, die mit Feinheiten und Hoffnungen spielt und in der das Übersinnliche vage, aber entscheidend bleibt.

  • Projektionen.


    Tadeusz Sniezkos Tagebuch berichtet, dass er auf dem. Nachhauseweg ein verfallenes Kloster entdeckt. Wenig später zeigen sich Schattenrisse in seiner Wohnung. Beides hängt miteinander zusammen. Am Ende die dunkle Geschichte des Klosters mit Sniezkos Schicksal.


    Eine sehr atmosphärische Gruselgeschichte. Klasse.


    Zeuge Materna kenne ich schon aus einer Anthologie. Sehr lesenswert, trotzdem erspare ich mir im Moment eine erneute Lektüre.


    Fazit: Das graue Zimmer ist ein sehr lesenswertes Buch, das zwar Abwechslung bietet, aber ich bin dennoch froh, mir zwischen den Geschichten Zeit gelassen habe, so stören Ähnlichkeiten weniger und die einzelnen Stories kommen besser zur Geltung, sind aber auch weniger ermüdend.