Korb, Markus K. - Die Saat des Hasses

  • Mein lieber Markus,


    dass du an einem längeren Text arbeitest, war mir ja bekannt. Gleichzeitig bist du vielen hier aber als buchstäblicher Verfechter der Kurzgeschichte ein Begriff. Nun interessiert mich mit Sicherheit nicht alleine, wie es zu dem Roman kam und wie es sich mit deiner These, die Stimmung des Unheimlichen lasse sich nur schwerlich über eine Romanlänge aufrechterhalten, verhält.

    Darüber an dieser Stelle zu sprechen erscheint mir sinnvoller, als über Werberichtlinien zu diskutieren :)

  • Glückwunsch zum Roman!

    Mich würde auch interessieren, ob du geplant hattest, die Geschichte in Romanlänge zu schreiben, oder ob die Story nach und nach zu einem ganzen Roman angewachsen ist.

    Die zwei roten Buchstaben im Titel finde ich zwar nicht so schön, aber sie verraten vermutlich etwas über den Inhalt des Buchs.

    Freu mich schon aufs Lesen!

  • Ankündigung auf Facebook, hab gerade noch ne Erinnerung erhalten:



    "Liebe Phantastikfeunde,

    Markus Korb und der Verlag Torsten Low laden euch ein zu einem Event der besonderen Art:
    Am Montag, dem 12.7.2021, wird Markus um 19 Uhr seinen ersten Roman "Die Saat des Hasses" in einer Live-Präsentation vorstellen.
    Dabei wird er auf die Hintergründe des Romans ebenso eingehen wie auch ein Stück daraus vorlesen.
    Die Präsentation findet auf der Plattform "Zoom" statt. Hier kommen schon mal die Daten für euch:
    https://zoom.us/j/93949320668?…DbWZmeUhpQXBkejhNV04vdz09
    Meeting-ID: 939 4932 0668
    Kenncode: 9LCPK5

    Auf bald,
    Markus & Torsten"


    Quelle: https://fb.me/e/1khjbn2Jp


    Edit: Soll eventuell auch eine Verlosung enthalten...

  • Ein herzliches Hallo an alle Freunde des Phantastischen,


    es tut gut zu sehen, dass ein Interesse an meinem Buch besteht und ich beantworte gerne eure Fragen.

    Zunächst ein Dankeschön für eure freundlichen Worte und Glückwünsche zu meinem ersten Roman.

    Ich werde jetzt mal auf die Reaktionen näher eingehen.

  • Glückwunsch zum Roman!

    Mich würde auch interessieren, ob du geplant hattest, die Geschichte in Romanlänge zu schreiben, oder ob die Story nach und nach zu einem ganzen Roman angewachsen ist.

    Die zwei roten Buchstaben im Titel finde ich zwar nicht so schön, aber sie verraten vermutlich etwas über den Inhalt des Buchs.

    Freu mich schon aufs Lesen!

    Hallo Tintenkiller (was für ein cooler Nickname, übrigens),


    tatsächlich hatte ich anfangs gar nicht vor, einen Roman zu schreiben. Doch nach den ersten Schreibansätzen stellte sich heraus, dass da etwas in mir schlummert, dass größer ist und mehr Platz zum Atmen braucht. Ich habe Zusammenhänge gesehen und neue konstruiert. Dann habe ich konsequent daran geplant, geschrieben und umgearbeitet. Insofern ist der Roman eine Mischung aus "Unfall" und planhaftem Vorgehen.

    Dazu kommt, dass ich eine Schreibtechnik für mich gefunden habe, die mir als "Lustschreiber" entgegen kommt, so dass ich auch eine Langform bestreiten kann, ohne den Spaß zu verlieren.


    Die beiden roten Buchstaben ergeben tatsächlich Sinn für den Romaninhalt.


    Ich bin schon gespannt, wie er dir gefallen wird.


    Auf bald,


    Markus

  • Dem schließe ich mich an. Wie ein bekennender Opponent des Romans dann doch dazu kommt, einen Roman zu schreiben, das würde mich allerdings auch interessieren.

    Hallo Erik,


    das ist ein Missverständnis. Ich bin kein Opponent der Romanform per se. Aber ich habe - immer noch - große Zweifel, wenn es um das Schreiben eines reinen Horror-Romans geht. Da gibt es meiner Ansicht nach nur recht wenige erfolgreiche Beispiele.


    Auf bald,


    Markus

  • Mein lieber Markus,


    dass du an einem längeren Text arbeitest, war mir ja bekannt. Gleichzeitig bist du vielen hier aber als buchstäblicher Verfechter der Kurzgeschichte ein Begriff. Nun interessiert mich mit Sicherheit nicht alleine, wie es zu dem Roman kam und wie es sich mit deiner These, die Stimmung des Unheimlichen lasse sich nur schwerlich über eine Romanlänge aufrechterhalten, verhält.

    Darüber an dieser Stelle zu sprechen erscheint mir sinnvoller, als über Werberichtlinien zu diskutieren :)

    Lieber Tobias,


    wie bereits bei der Antwort an Erik dargelegt, bin ich immer noch der Meinung, dass die Stimmung der Verstörung, des Grauens sich sehr schwer über Romanlänge halten lässt.


    Ich habe da große Ansprüche, auch an mich selbst.

    Daher habe ich lange gezögert mit dem Schreiben eines Horror-Romans und habe schlussendlich dies auch nicht getan.


    "Die Saat des Hasses" ist kein Horror-Roman.


    "Die Saat des Hasses" birgt in sich phantastische Elemente (Horror vor allem). Teile der Abenteuerliteratur a la H. Rider Haggard sind ebenfalls enthalten. Dazu kommen starke historische Bezüge und auch Zeitkritisches. Außerdem ist es ein Roman, in dem ein Mann sich einem Familienerbe zu stellen hat, insofern hat der Text auch Züge des Entwicklungsromans.


    Auf bald,


    Markus

  • Hallo Tobi,

    Das habe ich mir gedacht.
    Ich bin sehr gespannt


    Über die von dir erwähnte „Lustschreiber“-Technik würde ich gerne mehr erfahren. Vielleicht ergibt sich ja bald mal wieder die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch.

    das können wir gerne tun. Ich habe gehört, dass der Marburg Con im Jahr 2022 wieder live stattfinden soll, und zwar am 29.4. - ich hoffe, das ist kein Gerücht?


    Auf bald,


    Markus