I Am the Pretty Thing That Lives in the House

  • Ein weiterer Streamingdienst-Zufallsfund an einem wochenendlichen Abend. Hinsichtlich der Qualität bleibt mir nicht viel zu sagen: Einen solch schlecht erzählten und so wenig unheimlichen Langweiler habe ich lange nicht gesehen. Die teils verhältnismäßig guten Bewertungen, auf die man im Netz stößt, sind mir unverständlich.


    Für mich waren der Shirley-Jackson-artige Stil und der Einbau alter Horror-Taschenbücher gute ästhetisch-thematische Ansätze, beides wird aus meiner Sicht aber komplett vergeigt. Es entwickelt sich keine Schauerlichkeit, keine düstere Sogkraft, nicht einmal die dürftigen Figuren interessieren. Der Plot weist immer wieder gigantische Lücken auf, ich musste mein Verständnis der Handlung mit Wikipedia nachbessern, wobei dort inhaltliche Angaben zu finden sind, die der Film gar nicht preis gibt.


    Wie siehst du die Sache, Cheddar Goblin ?



    Wiki: https://en.wikipedia.org/wiki/…g_That_Lives_in_the_House


  • Wie siehst du die Sache, Cheddar Goblin ?

    Wie kommst du denn da gerade ausgerechnet auf mich, Nils?

    Es ist wirklich lange her dass ich den Film gesehen habe, aber ich würde dir in jedem Punkt zustimmen. Ich konnte mit "I Am The Pretty Thing..." wirklich so gar nichts anfangen.

    Ich hatte hier ja auch mal den Nachfolgefilm des Regisseurs (der übrigens der Sohn von Norman Bates bzw. Anthony Perkins ist) besprochen --> Gretel & Hänsel. Deutlich besser, aber auch weit unter seinen Möglichkeiten.

  • Du hattest den Film in genau dem Thread erwähnt, daher dachte ich, ich hake mal nach.

    Ach, okay. Ich war nur etwas verwirrt :D.

    Wie gesagt: Ich habe kaum noch Erinnerungen an den Film, finde mich aber zu 100 Prozent in deiner Kritik wieder.