Joe Hill - Vollgas


  • Autoren: King, Stephen, Hill, Joe

    Buchreihe: Festa Must Read

    Auflage: Deutsche Erstausgabe

    Umfang: 688 Seiten

    Originaltitel: Full Throttle

    Übersetzung: Manfred Sanders

    Erscheinungsdatum: 21.05.2021


    "13 Geschichten voll Schrecken und purer Magie. Darunter ›Vollgas‹ und ›Im hohen Gras‹, zwei Zusammenarbeiten mit Stephen King."

    Da ich Hill's letzte Storysammlung "Strange Weather" wieder sehr gemocht habe, bin ich auf das Buch wirklich gespannt.


    Enthalten sind folgende Geschichten:

    - Vollgas

    - Das Karussell

    - Wolverton Station

    - An den silbernen Wassern des Lake Champlain

    - Faun

    - Überfällig

    - Meine Welt dreht sich nur um dich

    - Daumenabdruck

    - Der Teufel auf der Treppe

    - Tweets aus dem Zirkus der toten

    - Mums

    - Im hohen Gras

    - Wir geben sie frei


    Zudem lag dem Buch noch eine original Autogrammkarte bei.

  • Die Karte war anscheinend auch nur für Vorbesteller dabei.

    Nicht das sich aktuelle Besteller unerfüllte Hoffnungen machen.

    Außer der Festa Verlag hat noch welche und legt kulanterweise eine dazu.

  • Den Film mochte ich ja nicht besonders.

    Den Film fand ich auch grauenhaft.

    Inzwischen habe ich auch die ersten vier Geschichten gelesen und bin doch ziemlich unterwältigt.


    Vollgas:

    Eine Biker-Gang legt sich mit einem Truck an. Eine ziemlich misslungene Duell-Hommage, die Hill zusammen mit seinem Vater geschrieben hat. Langweilige Handlung voller unsympathischer Vollpfosten und einer extrem dämlichen und konstruierten Auflösung. Fand ich richtig, richtig schlecht. (1/10)


    Das Karussell:

    4 Teenager bekommen es mit einem "verfluchtem" Karussell zu tun. Erinnert zunächst stark an Bradburys "Das Böse kommt auf leisen Sohlen", geht dann aber leider in eine völlig andere Richtung - Nämlich Creature-Horror. Hill bezeichnet die Geschichte als schamloseste Stephen-King-Imitation, die er je geschrieben hat. Vielleicht mochte ich sie auch deswegen nicht. (3/10)


    Wolverton Station:

    Ein böser Kapitalist landet in einem Zug voller Wölfe. Eine ganz nette, humorvolle "Fabel", aber auch absolut nichts Besonderes. Werwölfe sind einfach nicht mein Ding. (4/10)


    An den silbernen Wassern des Lake Champlain:

    Ein paar Kinder entdecken beim Spielen am See die Leiche eines Monsters. Die erste Geschichte in diesem Band, die ich mochte. Durch die verschrobene Weltsicht des kleinen Mädchens hat sie mich stark an Shirley Jackson erinnert, auch wenn Hill sie eigentlich für eine Bradbury-Anthologie geschrieben hat. Nett. (7/10)


    Mal sehen wie es weitergeht...

  • "Faun" hat mich wieder ziemlich gelangweilt.

    Da ich von "Daumenabdruck" bereits die Comicvorlage kenne (an die ich mich kaum noch erinnern kann), ich die Verfilmung von "Im hohen Gras" wirklich schrecklich fand und ich "Wir geben sie frei" schon in einer anderen Anthologie gelesen und nicht gemocht habe, hält sich meine Motivation bezüglich der weiteren Lektüre gerade ziemlich in Grenzen. Ich hab "Vollgas" jetzt erst mal zur Seite gelegt. Vielleicht versuche ich es irgendwann mal wieder...

  • Hab jetzt gut 400 Seiten gelesen, und mir gefallen die Stories, es erinnert an die frühen King Geschichten,

    da man die "Vorlage" immer gleich mal erkennt. Das hat mich vor allem bei "An den silbernen Wassern des Lake Champlan"

    extrem genervt, da schreit ja Bradbury s "Das Nebelhorn" förmlich raus. Aber ist unterhaltsam! Und auch beim "Faun"

    liest man den Bradbury und noch so Anderes raus, aber ich fand Sie gut!