Alexander Karoly - Die 500. Etage

  • Richtig vermutet wird in diesem Roman ein Hochhaus sondergleichen gebaut, dieses verschlingt bis zuletzt 1.400.000 Dollar, für diese Zeit (1931) eine schier unvortellbare Summe. Ein Architekt, Vater ist Deutscher und Mutter ist Afrikanerin, der denkt sich dieses Gebäude aus, erarbeitet nach schon manchen zu dieser Zeit nichts aufsehenerregendes darstellenden Plänen dann dieses für ein Gebäude der Superlative also mit 500 Etagen und beabsichtigten 1400 Metern an finaler Höhe messende Bauwerk.


    Dies werden schliesslich dann 1446 Meter sein. Sie bauen auf den Playfields in New York, zuerst wird gewaltig was gesprengt um ein gewaltiges Fundament in den Boden zu bauen, darauf kommen dann die ersten Stockwerke, da werden unten natürlich Geschäfte untergebracht und die grossen Automarken eröffnen dort direkt ihre Prestigeläden.


    Es dauert nicht lange bis das dort dann als höchstes Bauwerk geltende Woolworth unter diesem Gigant von Etagen versinkt, alles bleibt nur in seiner ja lächerlichen Höhe zurueck. Ein wenig schnell vorgespult, das 160. stockwerk ist bereits realisiert, hier fällt der der dies alles auf den Plan brachte in einen Rausch von Heroin, das probierte er auf anraten seiner Liebesbeziehung, reich und verrucht, im Taumel seiner Sinne stürzt er von einem Stahlträger und mausetot wie er danach nur noch ist kommt er in einen Glasschrein.


    Der Bau wächst aber mit den nächsten der unter jenem stehenden leitenden Köpfe doch immer weiter, die Geldmittel dafür besorgt ein in die Jahre gekommener Millionaer, er hat sein Vermögen an der Börse gemacht, hat aber nun niemand dem er es gerne vererben würde und er kann nun mal sein vieles Geld doch nicht mit sich nehmen, jedenfalls hätte das ja keinen weiteren Nutzen für ihn.


    Viele Unglücke geschehen, je höher der Bau wächst, desto mehr wird es ja damit, eigentlich eine schlichte Natur der Sache. Als denn über die 300ste Etage hinausgekommen wird, ja da springen manche Arbeiter sogar weil sie sich denken, hey, ich kann fliegen und was wird das nur für ein Flug, von weit weit oben in die jähe Tiefe, ausserdem macht dann auch die dünne Luft in immer grösserer Höhe immer mehr zu schaffen.


    Wenn es dann nicht die Geldmittel sind, die immer mehr und mehr erfordern, dann sind es die Arbeitskräfte, die einfach nicht mehr können, einfach nur verrückt werden oder durch die nette menschliche Eigenschaft des Neides und des daraus resultierenden skrupellosen manipulierens ihr karges Leben verlieren.


    Anders als es einer der Bauleiter in den Planungsquadraten am Bau es sich ausgerechnet hatte, er manilpulierte einen Hebekram und schon kostet es das Leben von denen, die nichts wissen, die nur durch ihre Arbeit das Bauwerk immer weiter in die Höhe bauen..sie bauen dort alles hinein was die unter ihnen verschwindende Stadt auch hat, eine Oper wie ein Bienenkorb, dies über mehrere Etagen, Schwimmbäder, alles ist aus Beton, Eisen und Glas, wobei auch Boden und Wände aus Glas sind, es ist aber nicht durchsichtig und durch besondere Verfahren besonders haltbar gemacht.


    An sich ist dieses Buch ja mit mancher Schwäche behaftet, da geht es dann wie zu dieser Zeit nunmal nicht anders zu erwarten sehr viel um Börse und wie das Kapital dann für dieses doch tatsächlich mal so richtige gewaltige Hochhaus besorgt wird und wie es denn dann nicht reicht und und und....einmalig und gelungen sind aber die Beschreibungen von den Inneneinrichtungen und von dem dort hineingebauten, die Stadt in die Höhe, das ist schon wirklich einfach Wow...


    Das sollte reichen, eigener Text, also nix von jemand anderem, meines.......


    Kalendertag, mit entpersonalisierten ausweisdaten auf die kommandantur und mich als tatsachenreporter ausgegeben, dort sofort einen stift in die hand bekommen, schwungtest, ich halte die hand und ihre fingernagelfarbe ist der farbteufel im faktoriellen detail, das an die wand portraetierte bild ist ein geschasster berichterstatter aus den pulizern, von mir hat er doch die fesche lachmaske,..

  • da geht es dann wie zu dieser Zeit nunmal nicht anders zu erwarten sehr viel um Börse und wie das Kapital

    Hört sich interessant an! Ich dachte bei der Beschreibung auch gleich an Sachen wie Metropolis (Thea v. Harbou), Turmstadt (Hans Richter) oder Die Todgeweihten (Claude Farrère). Gerade die amerikanische Großstadt scheint in den 20ern und 30ern ein beliebtes Vorbild in der (europäischen) Phantastik gewesen zu sein; diesen ungarischen Beitrag kannte ich noch nicht.

  • Halli Hallo und ja, ähnlich den erwähnten Titeln oder Büchern geht es eben um Thematik Megabau und natürlich Lokalkorit dieser Zeit mit von der Partie. Die EA von Karoly wird derzeit bei Booklooker geradezu verramscht falls wer mal selbst in dieses Buch hineinlesen möchte...

    Das sollte reichen, eigener Text, also nix von jemand anderem, meines.......


    Kalendertag, mit entpersonalisierten ausweisdaten auf die kommandantur und mich als tatsachenreporter ausgegeben, dort sofort einen stift in die hand bekommen, schwungtest, ich halte die hand und ihre fingernagelfarbe ist der farbteufel im faktoriellen detail, das an die wand portraetierte bild ist ein geschasster berichterstatter aus den pulizern, von mir hat er doch die fesche lachmaske,..