• Ich darf hier schon einmal eine neuen Roman aus meiner Feder für dieses Jahr ankündigen. Der nRoman wir "Im Eis" heißen, das Cover wird von Timo Kümmel erarbeitet. So viel sei verraten: es ist mein längster Roman und der erste mit zwei Zeitebenen, sprich mit einer historischen Komponente. Diese behandelt eine fiktive dritte deutsche Polarexpedition zur angeblichen Überprüfung der eisfreien Passage am Nordpol nach dem Kartographen August Petermann.


    Klappentext/Cover und weitere Infos folgen. Nur so viel: Ich bin mega aufgeregt und gespannt!

  • Was haltet ihr von dem Klappentext? Brauchbar?


    Amelie Fischer ist Professorin am Institut für Ethnologie in Hamburg und weiß alles über die dritte deutsche Polarexpedition 1878 zum Nordpol. Das denkt sie jedenfalls, bis ihr ein Dachbodenfund in die Hände gespielt wird. Nicht die Entdeckung einer eisfreien Passage, nicht die Erforschung des ewigen Eises war das eigentliche Ziel, sondern ein Schiff namens „Sirene“ sicher ins Eis zu geleiten. Je mehr sie herausfindet, umso geheimnisvoller erscheint die Expedition in der Nachbetrachtung. Und als sie beschließt, selbst eine Gruppe von Wissenschaftlern in den Nord-Osten Grönlands zu führen, um die Sirene zu bergen, bringt sie ihr und das Leben der Besatzung in Gefahr …

  • Moikka Vincent,


    als Nordwestpassagen-Fanatikerin finde ich das natürlich rasend spannend. Auch wegen der Terror & der Erebus und eben dem Grusel, den allein diese eisige, verlassene Region - die sie damals war - verspricht.


    Ich hab mal ganz bissl dran gefrickelt - nur meine 5 Cent, eine kleine Anregung und ist nicht frech gemeint. Du weisst sicher schon selbst, was du wie haben magst. [Cof]


    Amelie Fischer ist Professorin am Institut für Ethnologie in Hamburg und weiß alles über die dritte deutsche Polarexpedition 1878 zum Nordpol. Das denkt sie jedenfalls, bis ihr ein Dachbodenfund in die Hände gespielt wird.

    -> Finde ich sehr gut, macht neugierig.

    Ich denke, im Deutschen geht das mit der Jahresangabe nicht ganz so (anders als im Englischen). Vllt:

    Amelie Fischer ist Professorin am Hamburger Institut für Ethnologie und Expertin für die dritte deutsche Polarexpedition, die 1878 zum Nordpol unternommen wurde. Das jedenfalls dachte sie, bis ihr ein Dachbodenfund in die Hände gespielt wird.


    Nicht die Entdeckung einer eisfreien Passage, nicht die Erforschung des ewigen Eises war das eigentliche Ziel, sondern ein Schiff namens „Sirene“ sicher ins Eis zu geleiten.

    Stimmt schon, dass bei Fahrten, um z.B. die Nordwestpassage zu finden, auch Geologen an Bord waren, die das Eis untersuchten. Spannender für einen Klappentext würde ich aber eine einzige Aufgabe finden (auch wenn beide im Roman vorkommen). Wenn du "geleiten" hast, gehe ich von einem weiteren Schiff aus, aber das meinst du vermutlich nicht. Vllt:

    Nicht die Erforschung einsamer / unbekannter (oder so) Polarregionen war das eigentliche Ziel, sondern, den Dreimaster (oder Zweimaster, je nachdem) Sirene sicher durchs Packeis zu manövrieren.


    Je mehr sie herausfindet, umso geheimnisvoller erscheint die Expedition in der Nachbetrachtung.

    Das 'Nachbetrachtung' finde ich etwas schräg. Vllt einfach:

    Je mehr sie herausfindet, umso geheimnisvoller erscheint ihr die Expedition.


    Und als sie beschließt, selbst eine Gruppe von Wissenschaftlern in den Nord-Osten Grönlands zu führen, um die Sirene zu bergen, bringt sie ihr und das Leben der Besatzung in Gefahr …Kürzer, wegen Cliffhanger-Feeling?

    Und eine Erbse: Streng genommen geraten die ja nicht in Lebensgefahr, als sie das beschliesst, sondern erst auf der Expedition selbst.

    Als sie dann selbst eine Gruppe Wissenschaftler in den Nordosten Grönlands führt, um die Sirene zu bergen, bringt sie (damit) alle in Lebensgefahr …

    [Gh2] Ich bin sehr gespannt!

  • Ich hab mal ganz bissl dran gefrickelt - nur meine 5 Cent, eine kleine Anregung und ist nicht frech gemeint. Du weisst sicher schon selbst, was du wie haben magst.



    Also ich habe auf so eine ausführliche und hilfreiche Antwort gehofft. Klappentext sind für mich immer so wie Schneewanderungen. Erst schneits ein wenig, dann, je länger man sich damit aufhält, wird es immer stärker, bis man nix mehr sieht.



    Das 'Nachbetrachtung' finde ich etwas schräg.

    Ja. Wir beide, also das Wort udn ich, haben so etwas wie eine On-/Offbeziehung in der letzten Zeit ...

  • Vincent Voss


    Oh, sehr schön, ich freue mich, wenn du damit was anfangen kannst.


    Eine Frage hab ich direkt noch: Du baust das als Gegensatz auf, es ist aber keiner ->

    Nicht die Entdeckung einer eisfreien Passage, nicht die Erforschung des ewigen Eises war das eigentliche Ziel, sondern ein Schiff namens „Sirene“ sicher ins Eis zu geleiten.

    Okay, aber das Schiff sicher durchs Packeis zu bekommen, ist doch die Voraussetzung für jedwede Erkundung / Erforschung, nicht das Ziel selbst. Eigentlich ist das doch die Norm, nicht das Verwunderliche. Da kann ich nix vorschlagen, weil ich deinen Plot nicht kenne.

    Ich finde, es könnte gar nix schaden, wenn du hier einen klitzekleinen Spoiler setzen würdest. Nicht die Fahrt war das eigentliche Ziel, sondern ... (die Suche nach einem legendären Inuit-Amulett ... irgendwie so, ohne dein Geheimnis zu verraten. Wenn das so anzudeuten ginge.)


    Erst schneits ein wenig, dann, je länger man sich damit aufhält, wird es immer stärker, bis man nix mehr sieht.

    Aaaaw, das ist so schön gesagt! <3 Ist mir nur allzu gut bekannt (auch auf langer Strecke).


    Teaser finde ich auch schwer, weil man selbst den Gesamttext im Kopf hat und den Eindruck, man könne da eh nix weglassen. Mit Fremdblick interessieren ja ganz andere Sachen.

  • Ich finde, es könnte gar nix schaden, wenn du hier einen klitzekleinen Spoiler setzen würdest. Nicht die Fahrt war das eigentliche Ziel, sondern ...

    Okay, da muss ich drüber nachdenken. Ist ein guter Hinweis. Ich werden mal daran arbeiten und stelle am WE hier den "neuen" Klappentext ein.

  • Cool, Vincent.. da komme ich keinesfalls drum herum, total mein Thema! Gibt's schon was Genaueres zum Erscheinungsdatum?

    Ich lese gerade: Die Erloschenen von Erik A. Andara


    “A reader lives a thousand lives before he dies.” said Jojen. “The man who never reads lives only one.” - A Song of Ice and Fire (George R. R. Martin)


  • Cool, Vincent.. da komme ich keinesfalls drum herum, total mein Thema! Gibt's schon was Genaueres zum Erscheinungsdatum?


    Es ist fertiggeschrieben, das Cover von Timo Kümmel steht (und es ist mnegagenial, finde ich), aber mein Wunsch sind noch ein paar Innenillustrationen. Das sind wird gerade am Arbeiten. Ich rechne mit September.