Das Schwarze Auge

  • Seit Mitte der 1980er Jahre dürfte DSA eines der bedeutendsten Rollenspiel-Systeme mit Schwerpunkt Fantasy im deutschsprachigen Raum sein. Es zeichnet sich durch eine detaillierte Welt und ausführliche Regeln aus, die für mich vor allem im Bereich Magie nachvollziehbarer waren als z. B. bei D&D. In der Vergangenheit gab es auch eine Reihe recht guter Fantasy-Romane, die in der gleichen Welt spielten.


    Trotz seiner relativen Größe und Bekanntheit hat "Das schwarze Auge" eine lebhafte Vergangenheit mit einigen Verlagswechseln hinter sich. Im aktuellen Verlag Ulisses kam es 2011 zur Auflösung der etablierten DSA-Redaktion und zur mehrheitlichen Neubesetzung. Seit dem habe ich irgendwie das Gefühl, dass es deutlich stiller um das Rollenspiel wird (was natürlich auch daran liegen kann, dass ich es kaum noch spiele). So sind derzeit wohl keine nennenswerten Computer-Umsetzungen geplant, auch die Roman-Reihe ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.


    Meine aktivste Zeit war Ende der 90er/ Anfang der 00er Jahre, im wesentlichen mit der 3. Edition, die fast jedes Wochenende gespielt wurde. Gibt es hier noch Andere, die DSA spiel(t)en?

  • DSA habe ich leider nie gespielt. Ich war in Shadowrun unterwegs, aber über die Jahre habe ich eigentlich alle Mitspieler an die Zeit verloren und hab irgendwie nie dran gedacht, mir eine neue Gruppe zu suchen.


    Kann man die DSA-Romane eigentlich gut lesen? Bei Shadowrun gab es tatsächlich nur die von Markus Heitz, die ich gut fand.

    Ich lese gerade: Die weißen Gestalten von Arthur Machen


    “A reader lives a thousand lives before he dies.” said Jojen. “The man who never reads lives only one.” - A Song of Ice and Fire (George R. R. Martin)


  • Also bei den älteren Sachen sind schon gute Sachen dabei. Die alte Reihe (noch bei Heyne) hatte zwar Tiefpunkte, aber eben auch ein paar Perlen. "Das zerbrochene Rad" von Ulrich Kiesow fand ich z. B. ausgezeichnet. Eigentlich waren die meisten Bücher von Kiesow ziemlich gut lesbar. Auch die Bücher von Ina Kramer ("Im Farindelwald" und "DIe Suche"), die Bücher von Lena Falkenhagen ("Die Boroninsel" und "Kinder der Nacht" sowie die Sachen von Bernhard Hennen fand ich sehr gelungen.


    Von den neueren Sachen bei FanPro und Ulisses habe ich nicht viel gelesen... da war auch nicht mehr soviel dabei, was mich direkt angesprochen hätte, aber das kann auch an meiner geringeren Rollenspielpraxis liegen.

  • Danke für die Tipps! Ich lese hin und wieder gerne mal in "Rollenspiel-Universen"...

    Ich lese gerade: Die weißen Gestalten von Arthur Machen


    “A reader lives a thousand lives before he dies.” said Jojen. “The man who never reads lives only one.” - A Song of Ice and Fire (George R. R. Martin)