Guillermo del Toro & Chuck Hogan - Die Schatten


  • DEUTSCHE ERSTAUSGABE

    Aus dem Amerikanischen von Kristof Kurz

    Originaltitel: The Hollow Ones - John Silence Book 1

    Originalverlag: Grand Central Publishing

    Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

    ISBN: 978-3-453-44112-5


    "Als die junge FBI-Agentin Odessa Hardwick zusammen mit ihrem Partner, dem hochdekorierten Agenten Walt Leppo, zum Haus eines Mörders gerufen wird, bietet sich ihr ein Bild des Grauens. Der Mann hat seine gesamte Familie bestialisch abgeschlachtet und die Polizeibeamten attackiert, ehe er getötet werden konnte. Einzig die kleine Tochter des Täters hat überlebt. Walt will sich um das verstörte Kind kümmern – und rastet plötzlich völlig aus. Odessa ist gezwungen, ihn zu erschießen. Im Moment seines Todes glaubt sie, einen schwarzen Schatten zu sehen, der Walts Körper verlässt. Hat sie sich die unheimliche Gestalt nur eingebildet? Odessas Nachforschungen führen sie auf die Spur eines mysteriösen Mannes namens Hugo Blackwood, der behauptet, die beste Waffe der Menschheit gegen ein uraltes Grauen zu sein …"


    Ich halte Del Toro ja für einen der überschätztesten Regisseure unsere Zeit, der abgesehen von "Pan's Labyrinth" bisher keinen brauchbaren Film zustande gebracht hat. Gelesen habe ich von ihm oder Co-Autor Chuck Hogan auch noch nichts. Gekauft habe ich mir "Die Schatten" eigentlich nur, weil das Buch eine Hommage an den Weird-Fiction-Autor Algernon Blackwood darstellen soll und im Roman wohl auch ein gewisser John Silence in Erscheinung tritt (siehe Originaltitel). Dennoch erwarte ich nicht allzu viel...

    Hat das Buch zufällig schon jemand gelesen?

  • Von "The Strain" kenne ich wiederum nur die Comic-Adaption von David Lapham ("Stray Bullets"). Fand ich ganz nett, habe die Serie aber nie zu Ende gelesen.

  • Ich halte Del Toro ja für einen der überschätztesten Regisseure unsere Zeit, der abgesehen von "Pan's Labyrinth" bisher keinen brauchbaren Film zustande gebracht hat.

    I'll second that!

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob das für mich das Buch interessant macht oder nicht. Wäre aber wirklich sehr gespannt, was du dazu sagst. [CTHu]

  • Habe soeben mit der Lektüre begonnen...

    ...und nach 200 Seiten auch schon wieder abgebrochen.

    Ein Dämon springt von Person zu Person und richtet dabei jedes Mal ein Blutbad an, während eine FBI-Agentin nach einer Möglichkeit sucht um ihn aufzuhalten - That's it. Unglaublich banal und furchtbar langweilig. Der Roman ist zwar Algernon Blackwood, Lord Dunsany und Arthur Machen gewidmet, hat mit den Werken besagter Autoren aber nicht das Geringste zu tun. Das hier ist wirklich richtig schlecht.

  • Ich hatte „Die Schatten“ in der Hörbuch-Variante gewählt. Vor der ich im Nachhinein warnen möchten. Matthias Lühn liest genauso wie die Asiaten schauspielern. Overacting par excellence. Mir fiel die Konzentration auf die Geschichte schwer, weil ich mich ständig über die Betonung wundern musste. Aber letztendlich hebt sich die Geschichte durch nichts hervor.


  • Aber letztendlich hebt sich die Geschichte durch nichts hervor.

    Absolute Zustimmung.

    Taucht John Silence im Verlauf der Handlung eigentlich irgendwann mal noch auf, Andrea? Bis Seite 200 war von ihm nichts zu lesen.

    Mir gefiel außerdem noch "The Devil’s Backbone" sehr gut.

    Müsste ich mir eventuell mal wieder ansehen. Kann mich kaum noch an den Film erinnern.

  • ...und nach 200 Seiten auch schon wieder abgebrochen.

    Ein Dämon springt von Person zu Person und richtet dabei jedes Mal ein Blutbad an, während eine FBI-Agentin nach einer Möglichkeit sucht um ihn aufzuhalten - That's it. Unglaublich banal und furchtbar langweilig.

    Hallo dear Goblin,


    ach du grüne Neune, das klingt ja arg bescheiden. Damit geht del Toro jetzt für mich den Weg aller Shayamalans - in die Vergessenheit.

    Müsste ich mir eventuell mal wieder ansehen. Kann mich kaum noch an den Film erinnern.

    Hm, Geschmäcker sind ja verschieden. Ich denke, aus dem grandiosen Setting und der Kombi Horror & Politik ist rein gar nix gemacht worden, die 'Geisterlogik' ist nonexistent, die Schauspieler hölzern und statt Innovation / Inhalt gibt es endlos langgezogene *hust* bedeutungsvolle Einstellungen und pregnant pauses. Ich habe mich selten bei einem Film so gelangweilt und war so massiv enttäuscht, dass er es nicht mal hinbekommt, seiner eigenen Prämisse gerecht zu werden. Ich hatte regelrecht den Eindruck, die ganze Filmcrew hätte zwischendrin vergessen, was sie da eigentlich drehen wollten. Und das politische Thema wurde recht grobschlächig umgesetzt. Dabei wollte ich den Film mögen, ich hatte ihn relativ kurz nach Pan's Labyrinth geschaut.


    Ich kann mir vorstellen, dass die Qualität von letzterem gar nicht nur dem Regisseur, sondern den Produzenten zu verdanken ist. Man vergisst ja oft, was die für einen Einfluss auf den ganzen Film haben und bei Pan war gleich ein ganzes Team (einer der beiden von Devil's Backbone) und noch del Toro am Start.