• Glücklicherweise kam Dangels Kritik etwas spät, da das Buch bereits ausverkauft ist, wie ich gehört habe.

    Hat denn der Polemiker Dangel derartigen Einfluss auf die Meinung des potentiellen Käufer*innenkreis?

  • Ich hoffe mal nicht, aber wenn ich eine so vernichtende Kritik ohne Vorwissen lese, würde ich das Buch sicher nicht kaufen.

    Mir reicht ja schon das Vorwissen, dass in der Ausgabe ein Dangel-Text enthalten ist – ein klarer Grund, sich das Heft nicht zuzulegen. Halte deine Umwelt sauber … das gilt natürlich ganz besonders für die eigene Bibliothek.

  • Mir reicht ja schon das Vorwissen, dass in der Ausgabe ein Dangel-Text enthalten ist – ein klarer Grund, sich das Heft nicht zuzulegen. Halte deine Umwelt sauber … das gilt natürlich ganz besonders für die eigene Bibliothek.


    Schluchz...

    hmm, dann ist der NEUE STERN für dich also eine Form der Umweltverschmutzung? Und das, ohne ihn zu kennen?

    Na, danke für diese nette Zuweisung!

  • Na, danke für diese nette Zuweisung!

    Nichts gegen dich Phantasticus und das Heft an sich.


    Schluchz...


    Dein Selbstmitleid ist indes fehl am Platz. Wer einem Troublemaker wie Lars Dangel eine Plattform bietet, darf sich nicht grämen, wenn friedliebende Zeitgenossen von vornherein keine Lust haben. Vor allem, da du – so mein Eindruck – gerade mit diesem Umstand die Werbetrommel gerührt hast.

  • Nichts gegen dich Phantasticus und das Heft an sich.



    Dein Selbstmitleid ist indes fehl am Platz. Wer einem Troublemaker wie Lars Dangel eine Plattform bietet, darf sich nicht grämen, wenn friedliebende Zeitgenossen von vornherein keine Lust haben. Vor allem, da du – so mein Eindruck – gerade mit diesem Umstand die Werbetrommel gerührt hast.

    Habe ich das? Na gut, ich habe den Gedanken aufgegriffen. Dachte, das würde Interesse wecken, wenn es schon Anlass zur Diskussion gibt. Ich dachte da eher daran, dass man vielleicht ja lieber erst lesen möchte, worüber man sich aufregen könnte. Aber ich sehe, das geht auch anders, also aufregen ohne Kenntnis dessen. Dass die Stimmung soooo vergiftet ist, ahnte ich gar nicht.

    Aber es gibt ja noch genügend andere NEUE STERNE, ohne Lars' Texte :-) - genaugenommen derzeit 67* Ausgaben...

    Ich darf noch einmal betonen, dass der NEUE STERN nicht die Plattform für Lars Dangel ist. Und meine Angebot steht: Bitte gern eine "Verteidigung" der Bloch'schen Schriften für unser Zine schreiben.


    (*) Da stand erst 68, hatte einen Text fast unterschlagen, in Ausgabe 29:

    Die Geschichte hinter dem Buch. Warum die Luxusausgabe der Schauermär „Meine Mutter, die Hex“ von Hanns Heinz Ewers acht Jahre lang nicht verkauft werden konnte. Beitrag von Lars Dangel,

    = nix mit oder gegen Bloch

  • es hätte wer eine andere Ansicht zu der Sache verfassen und dort einreichen können.


    Und meine Angebot steht: Bitte gern eine "Verteidigung" der Bloch'schen Schriften für unser Zine schreiben.

    Es geht mir gar nicht um pro und contra. Meinen Eindruck zu der Bloch-Veröffentlichung habe ich hier im Forum – mit aller gewünschten Sachlichkeit und auch nicht frei von Kritik – mitgeteilt. Und auch andere, durchaus kritische Stimmen, haben sich zu Wort gemeldet:


    Privatdruck von Robert N. Bloch: Die klassische englische Geistergeschichte


    Es wird immer so getan, als gäbe es das eine oder das andere Lager: Bloch oder Dangel. Das ist Augenwischerei. Die Versuche von Lars Dangel, die Arbeit Blochs zu diskreditieren lassen sich anhand ihrer Veröffentlichungen nachhalten (nicht nur da: auch in seinen Verkaufsangeboten kann er es sich nicht verkneifen, die Sachen mit der Unterzeile "Bloch unbekannt" aufzuwerten). Von Blochs Seite aus ist mir keine "Kampfschrift" bekannt, die gegen Dangels Verdienste als Herausgeber o. ä. wettert.


    Also liebe Leute, tut nicht so, als fände hier eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe statt.

  • Das Problem mit den Dangelschen Texten, die sich auf Arbeiten von Bloch beziehen, ist eben, daß man vorher schon weiß, wie mies der gute Larsemann den Text findet.

    Man kann sich ziemlich sicher sein, daß da keine positive Besprechung raus kommt.


    Das dürfte ungefähr genau so sein, wenn man Attila Hildman eine Bewertung für ein Steakrestaurant schreiben läßt. Oder ein Lob auf die Covid Impfkampagne, oder auf den gesunden Menschenverstand.


    Bereits in der Überschrift: „2 x Verriss“, es wird an der Schreibweise des Verlagsorts rumgemäkelt, nicht bedenkend daß GIESSEN im Buch in Großbuchstaben geschrieben ist, wo soll denn da das „ß“ herkommen? Und ständig geht es weiter mit kleinlichen Sticheleien, so daß ich glaube, es geht hier nur wieder um die Herabsetzung Robert N. Blochs.

  • Bereits in der Überschrift: „2 x Verriss“,

    Das bezieht sich darauf, dass da 2 Rezis enthalten sind, die man als Verriss werten kann - in denen die besprochenen Werke bei den Rezensenten nicht gut angekommen sind. Die eine ist der von Lars, die andere von mir; ich las den dritten Teil der Trisolaris-Trilogie. Na ja, die hat aus meiner Sicht halt ziemlich nachgelassen, gegenüber dem großartigen 1. Teil.

    Also das 2 x Verriss ist nicht die Überschrift zu Lars Dangels Text! Nur zur Erklärung.

  • Nichts gegen dich Phantasticus und das Heft an sich.



    Dein Selbstmitleid ist indes fehl am Platz. Wer einem Troublemaker wie Lars Dangel eine Plattform bietet, darf sich nicht grämen, wenn friedliebende Zeitgenossen von vornherein keine Lust haben. Vor allem, da du – so mein Eindruck – gerade mit diesem Umstand die Werbetrommel gerührt hast.

    Wenn nichts gegen den Text spricht, warum sollte man dem keinen Platz geben?

    Wenn der Text ähnlich ist, wie der Angriff gegen Bloch im ersten Buch der Edition Dunkelgestirn, sollte man als Herausgeber auch mal drauf achten und notfalls Beiträge ablehnen bzw. um Nachbesserung bitten. Dabei geht es nicht um eine Zurückweisung nachvollziehbarer Kritik. Aber wenn diese überzogen oder falsch akzentuiert ist, sollte reagiert werden. Vor allem da vielleicht durchaus nachvollziehbare Kritik sich damit selbst diskretiert.

  • Hallo Mammut

    Lars bringt in seiner Auseinandersetzung mit dem Text von Robert Bloch nach meinem Dafürhalten stichhaltige Argumente. Ob die immer so richtig sind, vermag ich nicht zu sagen, ich habe das Werk selbst nicht gelesen. Sie klingen plausibel.
    Wenn die Bemerkungen von Lars Dangel richtig sind, dann ist das bibliografische Werk, das besprochen wird, ziemlich fehlerbehaftet.

    Der Ton, den Lars anschlägt, ist mitunter ironisch, aber er konzentriert sich auf die Fakten. Da er an dem Thema insgesamt ein großes Interesse hat, scheint ihm diese Publikation wichtig zu sein; die Fehler etc. haben ihn offenbar deshalb auch sehr geärgert. Das bringt er zum Ausdruck.
    Den Background des möglichen Streits zwischen den beiden Fans alter Phantastik erahne ich langsam. Sowas ist natürlich bedauerlich. Unser kleines Fanzine eignet sich aber nicht als Schlachtfeld dafür, ich denke mal, davon wissen unsere Leser*innen eher nicht so viel.
    Auch hier kann ich zur Abrundung der Diskussion nur noch einmal anbieten, gern etwas zu schreiben für das Zine, in dem das Werk von R. Bloch aus einer anderen Perspektive dargestellt wird. Nur zu. So ein kleines Fanzine mit geringer Reichweite ist aber kein Medium, um grundsätzliche Urteile und Entscheidungen zu proklamieren, ich fände so eine Fachdiskussion aber durchaus interessant.