The Only Good Indians, Stephen Graham Jones

  • Ich komme noch später zur Party ... habe es in den Bibliotheken bestellt und hoffe stark, dass es kommt, wenn ich mit dem Hunter durch bin. Mir fehlen da noch knapp 90 Seiten. Ich versuche, es trotz der Spannung nicht zu schnell zu lesen, damit ich jedes winzige Detail und jede wunderschön-individuelle Satzkonstruktion genießen kann und vor allem nicht irgendwann fertig bin.
    Da ist kein Wort zu viel, keines zu wenig und nicht mal eines an der falschen Stelle! Keine Ahnung, wie jemand derart locker eine derartige Kontrolle über das Gesagte haben kann, und all diese Details und Blickwinkel ... Das will ich auf jeden Fall selbst haben und ich warte jetzt, ob mir Good Indians genauso gut gefällt, dann lohnt sich die Bestellung (oder die liegen vllt. auch in einem Buchladen ...).

    Bin wirklich kurz davor zu sagen, Hunter wäre - vom Stil, Inhalt, Haltung - das beste Buch, das ich je gelesen habe, genreübergreifend. Da sind ganz kleine, fast nebensächlich dahingeworfene Momente, die sind richtig ein Schlag in die Magengrube. Bin sehr gesapnnt, ob er schon immer so schrieb oder das aktuelle Entwicklung ist. Das sehe ich ähnlich oder besser identisch, wie Erik R. Andara dieses Buch beschreibt.