Neil & Jarrod Shusterman - Dry

  • Zitat

    Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.

    Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

    Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.

    Quelle: Amazon

    Ich habe soeben zufällig festgestellt, dass der Roman zwischenzeitlich auf deutsch erschienen ist. Ich habe mir die Tage während der Bullenhitze die englische Ausgabe gegönnt. Zur Übersetzung kann ich somit nicht viel sagen.


    Der Roman ist ziemlich einfach zu lesen. Die Protagonisten sind alles Teenager und beim lesen beschlich mich irgendwann das Gefühl, es hier mit einem All-Age-Roman zu tun zu haben. Zielgruppe ist doch ein deutlich jüngeres Publikum als so ein berufsjugendlicher wie ich. Steht leider nirgendwo drauf. Man merkt das aber vor allem an den Stellen, wo ich deutlich beklemmenderes erwartet und erhofft hätte. Klar ist die Geschichte gut umgesetzt. Klar ist das alles auch irgendwie spannend. Aber schlussendlich kommen mir da alle deutlich zu gut weg. Auch wenn die Thematik erschreckend real ist. Und wenn man das Buch beendet und es irgendwie allen wieder gut geht, hat der Autor bei der Thematik irgend etwas falsch gemacht. Wahrscheinlich die Filmrechte an Disney verkauft. ^^


    Schulnote: 3