Nnedi Okorafor - Lagune

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    Chaos bricht aus, nachdem im Internet verbreitet wird, dass vor der Küste der fünft bevölkerungsreichsten Stadt der Welt Außerirdische gelandet sind. Bald darauf versuchen das Militär, religiöse Führungspersönlichkeiten, Diebe und Wahnsinnige zu kontrollieren, was für Informationen auf YouTube und in den Straßen verbreitet werden. In der Zwischenzeit beraten die politischen Supermächte über einen nuklearen Präventivschlag, der die Eindringlinge auslöschen soll. Alles, was zwischen siebzehn Millionen Einwohnern und dem Tod steht, sind ein außerirdischer Botschafter, eine Biologin, ein Rapper, ein Soldat und ein Mythos, bei dem es sich um eine gigantische Spinne handeln könnte, oder um einen offenbarten Gott.


    Quelle: Amazon.de


    Verwundert stelle ich soeben fest, dass wir noch gar keinen einzigen Thread über die Bücher von Nnedi Okorafor haben! Gerade afrikanische Fantasy / Science-Fiction schien ja kurzfristig zu boomen. Aber irgendwie ist auch nichts neues mehr erschienen...


    Der Roman ist sowohl von seiner Stimme, der Stimmung an sich und den Gegebenheiten ungewöhnlich. Definitiv einfacher zu lesen als "Wer fürchtet den Tod", da er im hier und jetzt spielt. Allerdings haben mich die verwendeten Slangbegriffe doch deutlich genervt und vom Lesefluss abgehalten. Es gibt zwar einen Anhang dazu, aber im deutschen passen diese Sonderbegriffe nicht wirklich. Dadurch wirkt einiges künstlich.


    Die Geschichte an sich ist nicht wirklich neu. Das Setting Afrika jedoch schon. Insgesamt bin ich wirklich zwiegespalten. Auf der einen Seite mochte ich den Roman. Auf der anderen Seite war ich froh als ich das Wort "Ende" vor mir hatte. Wenn man aber mal etwas abseits des üblichen lesen möchte, sollte man beherzt zugreifen.


    Schulnote: 3